Selber Wölfe halten Weiden auf DistanzWichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI
Mario Wiedel)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI Mario Wiedel)
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Beide Mannschaften gingen mit offenem Visier in die Partie. Die erste Chance gehörte Weiden, doch im direkten Gegenzug zeigten die Wölfe durch McDonald nach einem Zuspiel von Kolb auch gleich ihre Offensivstärke. Selb konnte im weiteren Verlauf kurz in Überzahl agieren, doch Bärs Schuss strich knapp am Weidener Kasten vorbei. Besser machten es die Blue Devils, die in Überzahl einen schlechten Wechsel der Gastgeber zum Führungstreffer ausnutzten. Die Wölfe antworteten mit wütenden Angriffen. Schiener und Gare zunächst noch glücklos im Abschluss, doch Pisarik vollendete ein feines Zuspiel von Ondruschka zum hochverdienten Ausgleich. Die Hausherren waren weiter am Drücker und als Gare in der elften Minute den Puck über die Linie brachte, entbrannte bei den Selber Fans Jubel über die vermeintliche Führung. Doch Schiedsrichter Ratz entschied auf eine Behinderung des Torhüters in der Abwehraktion durch Gare und damit auf Torraumabseits.

Viel Kampf und ein wenig Vorgeschmack auf Play-off-Eishockey wurde den gut 1800 Zuschauern in der Netzsch-Arena von den beiden Kontrahenten geboten. Gleich zu Drittelbeginn rettete Neffin mit einer wahren Glanztat gegen McDonald. Gegen Gares strammen Schuss zum 2:1-Führungstreffer für die Hausherren war aber selbst er machtlos. Als die Selber in der 31. Minute nach einer Strafzeit gerade wieder komplett auf dem Eis standen, nutzen die Blue Devils die noch bestehende Unordnung zum Anschlusstreffer aus. Die Wölfe drückten auf die erneute Führung, brachten die Scheibe aber partout nicht über die Torlinie. Kolb, McDonald und später auch Kremer scheiterten im Abschluss. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts hatten die Gäste dann noch einmal eine kurze Drangphase, doch auch diese überstand Selb mit Glück und Geschick.

Im Schlussabschnitt war die Spannung regelrecht greifbar. Die Wölfe wollten den Sieg nach regulärer Spielzeit, aber Neffin wuchs regelrecht über sich hinaus. Schmidt, Kabitzky, Gare, Pisarik oder McDonald bissen sich allesamt die Zähne am Weidener Schlussmann aus. Die Wölfe waren nun drückend überlegen, mussten sich aber immer wieder vor den gefährlichen Weidener Kontern in Acht nehmen. So hatte Devils-Stürmer Klein in der 56. Minute freie Schussbahn, traf aber die Scheibe nicht. So musste die Verlängerung entscheiden. Auch bei drei gegen drei waren die Wölfe die dominantere Mannschaft. Weiter stand Neffin im Blickpunkt, während sein Gegenüber Deske in der Overtime nur einmal eingreifen musste. Folgerichtig erzielte McDonald nach einer schönen Kombination über Ondruschka und Pisarik den hochverdienten Siegtreffer.

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