Selber Wölfe gewinnen erstes Viertelfinalspiel4:1-Erfolg gegen die Lindau Islanders

Die Selber Wölfe, hier mit Sam Verelst (links), und die Lindau Islanders lieferten sich ein intensives Match. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Die Selber Wölfe, hier mit Sam Verelst (links), und die Lindau Islanders lieferten sich ein intensives Match. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Beide Teams zeigten von Beginn an, dass sie bereit waren für die Play-offs. Jeder Check wurde zu Ende gefahren und Härte an der Grenze des Erlaubten gezeigt, was das Schiedsrichtergespann auch großzügig laufen ließ. Den besseren Beginn hatten die Gäste vom Bodensee mit einem aggressiven Forechecking, wobei die Wölfe defensiv gut standen und nicht allzu große Gefahr vor Weidekamps Kasten aufkommen ließen. Die Gastgeber hingegen suchten stets schnell den Abschluss. Am gefährlichsten waren hier Versuche von Deeg und Miculka, die jedoch beide knapp am Tor vorbei zielten. Lindau konnte im Powerplay mit einem Pfostentreffer aufwarten. Zählbares sprang aber auf beiden Seiten noch nicht heraus.

Die Wölfe nutzten die Drittelpause, um sich besser auf den Gegner einzustellen. Die Hausherren hatten nun deutlich mehr Zugriff aufs Spiel und münzten dies in der 23. Spielminute durch Hammerbauer per Nachschuss in Überzahl in einen Torerfolg um. Beide Mannschaften agierten weiter mit viel Tempo, die Partie wogte hin und her. Die Islanders tauchten ebenso ein ums andere Mal gefährlich vor Weidekamp auf, der in der 30. Minute gegen Heatley das Glück des Tüchtigen hatte und wenige Minuten darauf gegen Low stark parierte. Kurz vor Drittelende markierten die Selber in Person von Deeg, der in Überzahl den Hammer auspackte und Di Berardo keine Abwehrchance ließ, das 2:0.

Die Wölfe agierten nun wieder defensiver, kamen aber unter anderem durch Verelst auch zu Chancen, den Spielstand zu erhöhen. Doch auch Weidekamp konnte sich auszeichnen, bevor er nach einem Penalty von Schneider in der 48. Minute zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Im Anschluss mussten die Selber Fans zu Hause vor den Bildschirmen bange Minuten überstehen: Miculka kassierte nach einem hohen Stock mit Verletzungsfolge und einem Haken sechs Strafminuten. Das Wolfsrudel agierte jedoch entschlossen und clever in Unterzahl und überstand diese Phase schadlos. Als zwei Minuten vor Ende die Wölfe in Überzahl agierten, konnten sie dies durch Snetsinger erneut zum Torerfolg nutzen. Sekunden vor Schluss traf Miculka sogar noch zum 4:1 ins zwischenzeitlich verwaiste Lindauer Tor.

Die Selber Wölfe, hier mit Sam Verelst (links), und die Lindau Islanders lieferten sich ein intensives Match.


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