Selber Wölfe gehen am Bodensee baden1:3-Niederlage in Lindau

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Der Bruch im Selber Spiel war eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Gare und der daraus resultierenden Umstellungen. „Ab diesen Zeitpunkt haben wir nicht mehr mit dem Kopf agiert, nur noch mit der Entscheidung gehadert und Lindau hat dies clever ausgenutzt“, so Wölfe-Trainer Henry Thom nach dem Spiel. Trotz der Niederlage zeigte sich Thom aber als fairer Verlierer: „Lindau, wie ich schon mehrmals gesagt habe, ist ein Top-8-Team und sie waren heute bissiger in den Kleinigkeiten“.

Die Wölfe kamen trotz langer Anreise gut aus dem Bus und gingen entschlossen zu Werke, sie versuchten gleich den Gastgeber in das eigene Drittel zu schnüren. Auch wenn die Gäste das gefälligere Spiel aufzogen und leicht Feldüberlegen waren, nennenswerte Torszenen gab es wenige. Die Besten hatten Piwowarczyk und Gare, aber es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Und dann kamen noch Strafzeiten hinzu – alleine fünf Strafzeiten zogen die Selber bis zur ersten Pausensirene, der Spielfluss litt darunter sehr. Lindau konnte aber kein Kapital aus der zahlenmäßigen Überlegenheit ziehen – schuld daran das gute und effektive Penaltykilling der Wölfe in Verbindung mit einem hellwachen Selber Goalie Deske. Nachdem zum Ende hin auch noch McDonald, Moosberger und Müller bei ihren Aktionen an EVL-Goalie Zabolotny scheiterten, ging es torlos in die Pause.

Die Selber Wölfe erneut mit gutem Start, bei fünf gegen fünf waren die Gäste meist tonangebend, die Hausherren nur mit wenigen Entlastungsangriffen. Ein Bild, das sich schnell ändern sollte. Die Wölfe haderten mit dieser Zehn-Minuten-Strafe gegen Gare. EVL-Stürmer Farny traf zur 1:0-Führung für den Tabellenachten – Wölfe-Goalie Deske hatte gegen diesen strammen Schuss aus kurzer Distanz keine Abwehrchance. Die Gäste brauchten danach einige Zeit, sich wieder zu sortieren. Aber die richtigen Antworten blieben aus und es war der Tabellenachte, der erfolgreich nachlegte. Farny – im Nachschuss – erneut Torschütze zum 2:0. Die Cracks vom Bodensee obenauf, den Wölfen fiel spielerisch nicht viel ein, auch wenn Mudryk wenig später den Anschlusstreffer auf dem Schläger hatte. Kein Glück hatte auch Teamkollege Müller mit einem erfolglosen Versuch von der blauen Linie. Die Islanders agierten cleverer, dank der Führung im Rücken spielten sie befreit auf und hätten durch einen Alleingang sogar frühzeitig auf 3:0 stellen können. Deske war zur Stelle.

Die Messe war schnell gelesen. 52 Sekunden waren gespielt, als es zum dritten Mal hinter Deske einschlug. Die Vorentscheidung, auch wenn noch fast noch 20 Minuten zu spielen waren. So sehr sich die Gäste nun auch bemühten, es lief einfach nicht viel zusammen. Chancen waren durchaus vorhanden, McDonald und Geisberger konnten aus kürzester Entfernung den gut aufgelegten Lindauer Goalie nicht überwinden – genauso nicht wie Mudryk zwei Minuten später. Es war teilweise ein Anrennen mit dem Mute der Verzweiflung. Letztendlich nur Ergebniskosmetik der Ehrentreffer durch Mudryk 19 Sekunden vor Ende.

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