Selber Wölfe finden nicht in die Erfolgsspur3:7-Niederlage gegen den EV Landshut

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Selb startete verheißungsvoll in die Partie. Die erste Duftmarke setzte Kolb von der blauen Linie, doch Lüsch konnte die Scheibe nicht mehr entscheidend vor dem Tor an Berger vorbei ablenken. In der Folge haderten die Wölfe mit nicht verhängten Strafen gegen Landshut. Auf die Strafbank wanderte stattdessen Kolb, der dem Unparteiischen scheinbar etwas zu deutlich seine Sicht der Dinge erläutert hatte. In der siebten Spielminute waren die Wölfe eigentlich am Drücker, doch dann nutzte Horava einen Scheibenverlustunserer Wölfe in der Vorwärtsbewegung zur Gästeführung. Zwei Minuten später stellte Kronthaler nach einem kapitalen Fehler im Spielaufbau den Spielstand auf 2:0. Die Wölfe waren fortan völlig von der Rolle. Es kam kaum ein geordneter Spielfluss zustande. Symptomatisch das 0:3 durch Fischhaber: Die Selber hatten die Scheibe eigentlich schon zweimal gesichert, verloren diese aber immer wieder an die aggressiven Gästestürmer.

Nach der Drittelpause beorderte Coach Henry Thom Gare wieder als Mittelstürmer in die zweite Reihe. Silbermann rückte dafür an Ondruschkas Seite und Lüsch für Klughardt in die dritte Angriffsformation. Selb wirkte nun ein wenig gefestigter. Der Anschlusstreffer durch Hördler war wiederum die Folge eines haarsträubenden Schnitzers in der Abwehr, diesmal zur Freude des Wölfe-Anhangs auf Landshuter Seite. Das nächste Geschenk aus den Selber Reihen an die Gäste nutzte Pelletier zum 1:4. Hoffnung keimte noch einmal in der Netzsch-Arena auf, als McDonough in Unterzahl einen Konter zum 2:4 abschloss.

Gerade einmal 28 Sekunden waren gespielt im Schlussabschnitt, da ließ Moosberger seine Farben jubeln: Nach einem Kracher von McDonald an den Querbalken stand der Wölfe-Stürmer goldrichtig und drosch den Puck zum Anschlusstreffer in die Maschen. Die Wölfe hatten durch die letzten beiden Tore zum richtigen Zeitpunkt eigentlich das Momentum auf ihrer Seite. Jedoch war Landshut im Überzahlspiel an diesem Abend kaum zu stoppen. Als abermals Kolb die Kühlbox hütete, schloss der überragende Pelletier eine sehenswerte Kombination zur erneuten Zwei-Tore-Führung für die Niederbayern ab. Spätestens nach dem 3:6, das abermals schön in Überzahl herausgespielt wurde, war die erneute Heimniederlage der Wölfe besiegelt. Den Schlusspunkt setzte der Spieler des Abends, Julien Pelletier, im Fallen mit seinem Treffer zum 3:7.

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