Selber Wölfe drehten Spiel bei den Blue Devils Weiden Torreicher Endspurt sichert Derbysieg

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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„Wir waren zu Beginn zu sehr auf Offensive aus, vernachlässigten die Arbeit nach hinten…aber mit zunehmender Spielzeit wurde es dann besser“, sagte Wölfe-Coach Henry Thom. Für den krankheitsbedingt fehlenden Deske stand Förderlizenzspieler Kessler zwischen den Pfosten. Wölfe-Stürmer Geisberger musste bereits früh verletzungsbedingt vom Eis. Wie schwerwiegend seine Verletzung ist, stand nach dem Spiel noch nicht fest.

Das Spiel war noch keine Minute alt, da musste Kessler schon dreimal hintereinander Kopf und Kragen riskieren, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Die Gastgeber machten weiterhin gehörig Druck und die Wölfe mussten sich in den ersten Minuten verstärkt auf die Abwehrarbeit konzentrieren. Nach knapp vier Minuten fiel Geisberger nach einer unglücklichen Aktion verletzungsbedingt aus. Eine der vielen hochwertigen Chancen der Blue Devils führte dann auch durch Abercrombie aus dem Gewühl zur 1:0-Führung. Das erste Überzahlspiel der Wölfe brachte trotz einiger vielversprechender Chancen durch Mudryk und McDonald nichts ein. Fünf Minuten vor Schluss dann der Ausgleich. Einen blitzsauberen Konter schloss Gare unhaltbar ab. Aber Weiden ließ sich nicht lange bitten und stellte das Ergebnis kurz vor der Drittelpause auf 2:1.

Den Mittelabschnitt starteten die Gäste in Überzahl und nutzten diese Möglichkeit auch gleich aus. Piwowarczyk traf mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zum Ausgleich. Der Treffer gab Auftrieb, nun machten die Wölfe gehörig Druck auf das Weidener Tor. Die Kabinenansprache war wohl doch etwas lauter gewesen. Aber es waren erneut die Einheimischen, die wieder vorlegten. Aus dem Nichts fiel der erneute Führungstreffer, Kessler machtlos. In eigener Unterzahl hätte Piwowarczyk den Ausgleich erzielen müssen, brachte aber völlig freistehend die Scheibe auch im zweiten Versuch nicht über die Linie.

Die Wölfe wollten unbedingt den Derbysieg, doch sie Selber hatten zunächst kein Glück. Gare und McDonald brachten die Scheibe nicht am gut haltenden Weidener Goalie vorbei, auch eine spätere Überzahlsituation blieb ungenutzt, bis Geburtstagskind Moosberger Sekunden vor Ablauf der Überzahl den Puck über die Linie schob zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Das Spiel wogte hin und her und jede Mannschaft wusste, das nächste Tor könnte spielentscheidend sein. Und das nächste Tor fiel – und zwar auf der Seite der Gäste. Förderlizenzspieler Stöber traf aus kurzer Distanz zur 4:3-Führung für die Wölfe – Blue-Devils-Goalie Wiedemann hatte keine Abwehrchance. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, Kolb machte mit seinem 5:3 eine Art Vorentscheidung. Hördler traf per Empty-Net-Goal noch zum sechsten Wölfe-Treffer, den Schlusspunkt setzte Pauker zum 4:6 aus Sicht der Hausherren.

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