Selber Wölfe distanzieren Peiting im Kampf um Platz vier6:2 gegen den ECP

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Verzichten musste Trainer Henry Thom abermals auf Torhüter Niklas Deske, der noch an seiner Muskelverletzung laborierte. Verstärkung im Sturm bekam man hingegen vom Kooperationspartner Lausitzer Füchse in Person von Marius Stöber, der im Laufe der Saison schon zweimal das Wölfe-Trikot übergestreift hatte. In einem lange Zeit spannenden und ausgeglichenen Spiel, setzte sich die spielerische Klasse unserer Wölfe letztendlich gegen die ersatzgeschwächten Gäste durch.

Einen furiosen Auftakt legten die Wölfe hin. Zunächst war es Kremer, der in der zweiten Spielminute Gästetorhüter Hechenrieder von der blauen Linie überwinden konnte. Keine Minute später konnte Kolb im Nachschuss sogar noch das 2:0 markieren. Wenig später dann eine Strafzeit gegen Peiting, die nicht ohne Folgen bleiben sollte. Doch erst einmal durften die Gäste jubeln: Zunächst konnte Kümpel noch gegen Saal bravourös klären, aber nach einem Fehler im Spielaufbau durch Ondruschka, konnte dieser den durchgebrochenen Morris nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen Penalty verwandelte der Gefoulte sicher zum Anschlusstreffer. In der gleichen Überzahlsituation war es aber Piwowarczyk, der den alten Spielstand wieder herstellte. Schiener hätte nach einem sehenswerten Solo fast noch das vierte Tor für seine Farben erzielt, zog die Scheibe aber knapp am Tor vorbei. Dem besten Gästespieler an diesem Abend, Florian Stauder, war es vorbehalten den Schlusspunkt im ersten Spielabschnitt zu setzen: Hier nutzte der EC Peiting aus, dass die Wölfe zu weit nach vorne aufgerückt waren.

Die Selber begannen im zweiten Drittel mit einem Überzahlspiel, das aber nichts einbringen sollte. Gästetrainer Buchwieser schien die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben. Peiting wusste nun die Selber Spielfreude und Offensivkombinationen effektiv zu unterbinden und kam immer besser ins Spiel. Nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten blieben Mangelware.

Im Schlussabschnitt stand das Spiel lange auf Messers Schneide. Selb befolgte die Ansage von ihrem Coach Thom, kontrollierter zu spielen. So erarbeitete man sich weiter Chancen, ohne hinten viel zuzulassen. Und diese Marschroute sollte aufgehen, jedoch brauchten die Wölfe und die Zuschauer viel Geduld. Schiener, Hördler und Stöber versuchten mit vereinten Kräften die lange frei liegende Scheibe über die Torlinie zu bugsieren, doch Peiting rettete mit Glück und Geschick. Wenig später drosch Mudryk die Scheibe gegen die Latte. Fast hätte sich das Auslassen dieser Chancen gerächt, doch wiederum rettete Kümpel glänzend gegen Herger. Erst in der 55. Minute war es Geisberger vergönnt, die Weichen auf Sieg zu stellen: Peiting hatte sich zu weit nach vorne orientiert, Moosberger und Geisberger sahen sich nur noch einem Verteidiger gegenüber und Letzterer fand alleine die Lücke und netzte die Scheibe ein. Dreieinhalb Minuten vor Schluss ließ McDonald mit dem fünften Wölfe-Treffer dieses Abends alle Zweifler verstummen. Peiting setzte zwar nochmal alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis und bekam auch noch eine Überzahlsituation zugesprochen, doch Gare schnappte sich die Scheibe, setzte sich im Zweikampf gegen einen Peitinger Verteidiger durch und traf zum 6:2-Endstand ins verwaiste Gästetor.

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