Selber Wölfe besiegen Weiden in der OvertimeGraaskamp soll McDonough ersetzen

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Man merkte den Gastgebern durchaus an, dass sie mit Weiden noch eine Rechnung offen hatten. Den besseren Start hatte das Wolfsrudel. Gleich in der Anfangsphase der Partie kamen die Wölfe zu ersten Möglichkeiten durch Gare und McDonald, wenig später scheiterten Geigenmüller und Moosberger am gut aufgelegten Wiedemann im Kasten der Oberpfälzer. Auch in der Folge bot sich den Zuschauern ein Spiel auf ein Tor. Gleich zweimal versuchte es Wölfe-Kapitän Ondruschka per Hammer von der blauen Linie. Wenig später hatten die Wölfe-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als Hördler völlig frei vor Wiedemann auftauchte. Der Torerfolg sollte aber ausbleiben. Von den Blue Devils indes war bis dato nur wenig zu sehen. In der zwölften Minute war es dann aber endlich so weit: McDonald spielte quer auf Gollenbeck, der mit einem trockenen Schuss dem Weidner Schlussmann keine Chance ließ. Als kurz darauf gleich zwei Oberpfälzer die Strafbank drückten, erhöhte Gare zum 2:0-Pausenstand.

Kalte Dusche zu Beginn des Mittelabschnitts: Nach einem Selber Wechselfehler traf ausgerechnet Geisberger an alter Wirkungsstätte zum 1:2-Anschluss. Nur Sekunden später hätte Geigenmüller den alten Abstand wiederherstellen müssen. Doch es kam ganz anders. Genau 47 Sekunden nach dem Anschlusstreffer war es Noe, der zum Schock aller Selber, den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Das veranlasste Wölfe-Coach Thom dazu, eine Auszeit zu nehmen. Seine Mannen verkrafteten den Rückschlag gut und zeigten sich in der Folge wieder verbessert. In der 27. Minute scheiterte Gollenbeck völlig frei am glänzend reagierenden Wiedemann, auch Geigenmüller konnte trotz guter Möglichkeit die Führung für seine Farben nicht wiederherstellen. Aber auch die Gäste kamen immer wieder zu guten Chancen, scheiterten aber stets am gut haltenden Deske.

Beide Teams versuchten, im Schlussabschnitt Fehler zu vermeiden. Folglich waren zwingende Chancen sowohl bei den Gästen, als auch bei den Hausherren, Mangelware. Trotzdem mussten beide Torhüter mehrmals eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. Der Aufreger des Spiels dann in der 56. Spielminute: Gästestürmer Rubes „verging“ sich an Wölfe-Goalie Deske, woraufhin sich Moosberger nicht zweimal bitten ließ und Rubes ordentlich als Watschenbaum „missbrauchte“. Die Arena tobte, Moosberger klarer Punktsieger in diesem Duell. Weil auch in der Folge keine weiteren Treffer mehr fielen, musste letztendlich die Overtime entscheiden. Und da war es „Mr.Overtime“ Gare, der mit seinem Treffer in der 63. Spielminute die Anhänger verzückte und den Hausherren den Zusatzpunkt sicherte.

US-Boy erhält vierwöchigen Tryout-Vertrag bei den Wölfen

Wie bekannt zog sich Ryan McDonough beim Auswärtsspiel in Landshut am 30. Dezember eine schwere Schulterverletzung zu, welche für den Kanadier gleichermaßen das vorzeitige Saisonaus bedeutete. Wölfe-Trainer Henry Thom ließ in den letzten Tagen die Telefondrähte heiß glühen und hatte Erfolg. Charley Graaskamp heißt der neue Mittelstürmer, der künftig neben Ian McDonald die zweite Kontingentstelle belegen und der Wölfe-Offensive hoffentlich die erhoffte Durchschlagskraft verleihen soll. Für den 22-jährigen US-Boy ist Europa Neuland, bislang war er nur in den verschiedensten amerikanischen College-Ligen aktiv, in den letzten beiden Spielzeiten hatte er einen Kontrakt in der bekannten ECHL. Der Rechtsschütze – mit 1,85 Meter Körpergröße und 84 Kilogramm Gewicht – erhält bei den Wölfen einen vierwöchigen Tryout-Vertrag und kann sich bei entsprechender Leistung für einen Vertrag bis Saisonende empfehlen.

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