Selber Wölfe besiegen Spitzenreiter Rosenheim8:4-Sieg gegen die Starbulls

Die Selber Wölfe besiegten die Starbulls Rosenheim mit 8:4. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Die Selber Wölfe besiegten die Starbulls Rosenheim mit 8:4. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Grundstein für diesen Heimerfolg zum Auftakt in das 2. Adventswochenende war eine hochkonzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung der Wölfe und die Tatsache, dass die Stürmer der Gastgeber auf Rosenheimer Gegentore immer die passende Antwort parat hatten. „Wir haben ein tolles und schnelles Spiel über 60 Minuten gesehen und ich bin stolz auf mein Team, das Charakter zeigte, nachdem es zweimal einen Zwei-Tore-Vorsprung abgeben musste“, so Wölfe-Coach Henry Thom.

Beide Teams brauchten etwas, um die gegenseitige Scheu voneinander abzulegen, Torchancen in den Anfangsminuten Mangelware, was der prächtigen Stimmung im weiten Rund keinen Abbruch tat. Die Wölfe fanden in einem sehr temporeichen Spiel schnell in ihren Rhythmus, störten frühzeitig die Angriffsbemühungen des Spitzenreiters, standen zudem defensiv gut und warteten auf die sich bietenden Möglichkeiten. Viele nennenswerte Einschussmöglichkeiten hatten die Selber bis dato nicht, aber eine der ersten nutzten die Gastgeber eiskalt. Der von der Strafbank kommende Moosberger fing einen Querpass der Gäste ab, bediente den gut postierten McDonald, Gästegoalie Brunnert ohne Abwehrchance. Die befürchteten wütenden Angriffe des DEL2-Absteigers blieben aus, Reichels „Halbchance“ in der zehnten Minute war mit das gefährlichste, was Deske zu klären hatte. Rosenheim kam nicht wie gewünscht ins Rollen, die Taktik, die Passwege der Oberbayern zuzustellen, ging auf. Sehenswert der Treffer zum 2:0 kurz vor dem Pausentee. Gare mit einem „Traumtor“ – sein extrem hart platzierter Schlagschuss ins lange linke Eck war unhaltbar für 16-jährigen Gäste-Goalie.

Torreich startete der Mittelabschnitt. Innerhalb von 73 Sekunden bekamen die Zuschauer drei Treffer zu sehen. In Überzahl gelang den Gästen durch Neumann aus spitzem Winkel der Anschlusstreffer, nur 50 Sekunden später glich Rosenheims Toptorschütze Draxinger mit seinem elften Saisontor zum 2:2 aus. Die Selber Wölfe schüttelten sich kräftig und hatten die richtige Antwort parat. Nur 23 Sekunden nach dem Ausgleich fiel die abermalige Führung – erneut war es McDonald, der von Moosberger in Szene gesetzt wurde. Danach beruhigte sich das Spiel, das weiterhin auf hohem Niveau stand, kurzzeitig, ehe die neuformierte zweite Sturmformation erneut für Jubel auf Rängen sorgte. Mudryk war es vorbehalten, der SBR-Goalie Brunnert zum vierten Male an diesem Abend überwand. In einem guten Überzahlspiel hatten die Gastgeber die Chance nachzulegen, aber der Spitzenreiter agierte clever und ließ nichts zu. Rosenheim wurde stärker und Nättinen verkürzte auf 3:4.

Nichts für schwache Nerven – das Topspiel machte weiterhin seinen Namen alle Ehre. Die Selber Wölfe lieferten Rosenheim einen heißen und packenden Kampf, aber es waren die Oberbayern, die den besseren Start erwischten und den Ausgleich markierten – Deske hatte gegen den freistehenden Echtler keine Chance. Ein Treffer, der den Gästen kurzzeitig etwas Oberwasser gab. Doch es waren die Selber, die abermals gleich wieder nachlegten – Mudryk mit der 5:4-Führung. Wölfe-Coach Thom nahm frühzeitig eine Auszeit und fand scheinbar die richtigen Worte, wie seine Jungs einen weiteren Treffer nachlegen könnten. In doppelter Überzahl traf Geisberger zum 6:4. Die Vorentscheidung? Nein, die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, aber die Zeit lief für Selb. Sehr früh setzte SBR-Coach Kofler alles auf eine Karte und nahm seinen Goalie aus dem Kasten. Sein Risiko sollte nicht belohnt werden. McDonald traf per Empty-Net-Goal zum 7:4. Nachdem Kofler, zur Überraschung vieler, weiterhin seinen Torhüter auf der Bank ließ, fiel 15 Sekunden vor Ende ein weiteres Empty-Net-Goal zum 8:4-Endstand.

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