Selber Wölfe besiegen EV FüssenArbeitssieg über nicht aufgebende Allgäuer

Sam Verelst vor dem Füssener Tor.  (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Sam Verelst vor dem Füssener Tor. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Spiel 13 für die Wölfe, Spiel eins ohne Marius Möchel. Bei den Gästen fehlte neben den beiden Top-Verteidigern Miller und Velebny auch der zuletzt so starke Rückhalt Hötzinger im Tor. Bei den Wölfen hütete einmal mehr Florian Mnich den Kasten. Beide Mannschaften von Beginn an mit hohem Tempo. Die Wölfe kamen dennoch besser in die Partie. Gut fünf Minuten waren gespielt, da versuchte es Schiener aus spitzem Winkel, konnte die Scheibe jedoch nicht an Jorde vorbeibringen, kurz darauf verpasste Miglio den Führungstreffer aus halbhoher Position. Als Klughardt die Strafbank drücken musste, wurden dann auch die Gäste richtig gefährlich, doch Mnich konnte seine Kasten sauber halten. Beide Teams wollten die Führung und als die Wölfe kurz vor Drittelende in Überzahl agierten, war es so weit: Gare kam an der Seitenbande an die Scheibe, zog nach innen und ließ den Puck im langen Eck zur wohlverdienten Pausenführung zappeln.

Dort wo die Wölfe im ersten Drittel aufgehört hatten, machten sie auch im Mittelabschnitt weiter. Nicht einmal zwei Minuten nach Wiederbeginn waren gespielt, als es Verelst vorbehalten war, einen Abpraller von Jorde zum 2:0 zu verwerten. Und die Gastgeber wollten mehr: Zunächst verpasste Schiener aus kurzer Distanz, kurz darauf drosch Verelst das Hartgummi ans Metall. Ein weiterer Treffer blieb aus. Und weil die Selber auch weitere Chancen liegen ließen, kam es, wie es kommen musste: Die Gäste in Überzahl, Füssens Topscorer Payeur machte kurzen Prozess und besorgte den Anschluss für den Altmeister. Dieser beflügelte die Gäste enorm und folglich drängten sie massiv auf den Ausgleich. Am Ende retteten sich die Wölfe mit großem Einsatz und einem starken Rückhalt Mnich in die zweite Pause.

Es waren die Wölfe, die besser als die Gäste und mit viel Schwung aus der Kabine kamen. Füssen zog gleich eine unnötige Strafzeit mit Folgen. Nur wenige Sekunden waren gespielt, da drückte Sill die Strafbank. Aus ihren guten Möglichkeiten machten die Wölfe hier noch zu wenig und ließen die Chance des Führungsausbaus ungenutzt. Besser bei einer weiteren Überzahl. Die Selber ließen sich nicht zweimal bitten, die Scheibe kam in der Zone zu Hammerbauer und dieser bugsierte diese im Liegen an Goalie Jorde vorbei. Die Zeit lief jetzt für die Hausherren. Die Allgäuer gaben sich jedoch längst nicht geschlagen, setzten kurz vor Ende alles auf eine Karte und nahmen nach einer Auszeit Jorde zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Das Risiko wurde nicht belohnt. Miglio setzte per Empty-Net-Goal den Schlusspunkt zum 4:1-Heimsieg.


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