Selber Wölfe besiegen Eisbären deutlich5:1-Erfolg gegen Regensburg

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Dramatik und mitreißendes Eishockey von der ersten Sekunde an bekamen die Zuschauer in der Netzsch-Arena geboten. Zuerst stockte dem Wölfe-Anhang nach einem Missverständnis zwischen Deske und seinen Vorderleuten kurz der Atem, doch im direkten Gegenzug bediente Gare wunderbar den freistehenden Moosberger zur Wölfe-Führung. Vier Minuten später konnten die Gäste durch Bosas, der momentan einfach aus jedem Winkel trifft, ausgleichen. Beide Mannschaften boten, sehr zum Gefallen der stimmungsvollen Kulisse, weiter ein hochklassiges und schnelles Eishockey. Die Wölfe erarbeiteten sich die deutlich besseren Chancen und nutzten dies gleich zweimal in Person des sehr agilen Schiener zur 3:1-Führung aus.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb der Sturmlauf der Eisbären Regensburg aus. Die Hausherren gingen weiter hochkonzentriert zu Werke und ließen die Gäste wenig zur Entfaltung kommen. In die Karten spielte den Selbern sicher auch die Tatsache, dass Mudryk bereits in der 22. Minute am schnellsten schaltete und den Puck in die Maschen drosch, nachdem zuvor ein Geisberger-Schuss am baumlangen Gästeverteidiger Alt hängen geblieben war. Der VER spielte nun sehr abgeklärt und hielt die Zügel weiter fest in der Hand. Szenenapplaus verdiente sich zwischenzeitlich Silbermann, dessen geblockter Schuss einen Regensburger Konter einleitete. Der junge Mann eilte aber pfeilschnell zurück, störte den einschussbereiten Regensburger Stürmer entscheidend und verhinderte so den möglichen Anschlusstreffer.

Die Gäste hatten sich noch nicht aufgegeben und hielten so die Spannung weiter aufrecht. Die Wölfe zeigten aber keine Blöße und arbeiteten bis zur Schlusssirene wie die Berserker. Wenn die Eisbären gefährlich vor dem Tor auftauchen konnten, wie zweimal Gajovsky, dann war da immer noch ein Deske zur Stelle. Sechs Minuten vor Spielende schien bei den Regensburgern ein wenig der Glauben zu schwinden, das Spiel doch noch drehen zu können. Nun gab es mehr und mehr Entlastungsangriffe für Selb. Einen davon schloss Geisberger nach einem schönen Spielzug über Mudryk und Piwowarczyk zum 5:1-Endstand ab.


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