Selber Wölfe besiegen die Memminger IndiansVerdienter Heimerfolg im „Sechs-Punkte-Spiel“

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Dabei fanden die Gastgeber zunächst nur schwer in die Partie. Die Indians wirkten gerade in der Anfangsphase etwas spritziger. Die erste Chance auf Seiten der Hausherren verzeichnete Moosberger, der nach einem schönen Spielzug den Puck im Abschluss jedoch verfehlte. Wenig später die erste Überzahlsituation für die Gäste. Deske musste gleich dreimal Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. In der Folge fanden auch die Selber besser ins Spiel. Kurz darauf die Wölfe abermals in Unterzahl – Deske erneut im Mittelpunkt. Zunächst konnte Mudryk nach einem Sololauf noch in letzter Sekunde entscheidend am Abschluss gehindert werden, wenig später reagierte Wölfe-Goalie Deske glänzend gegen den durchgebrochenen Miettienen, auch Indians-Stürmer Beck fand keinen Weg am hervorragend aufgelegten Selber Torhüter vorbei. Aber auch Selb kam immer wieder zu guten Möglichkeiten. Gleich zweimal scheiterte McDonald an Vollmer. Weil letztendlich auch ein Überzahlspiel keinen Torerfolg bringen sollte, ging es mit einem 0:0 in die erste Drittelpause.

Gleich zu Beginn musste Deske erneut sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Sekunden später verzog McDonald frei vor dem Tor, nach schönem Doppelpassspiel mit Silbermann. Die Wölfe in der Folge wie aufgedreht. Zunächst scheiterte Ondruschka noch am  Memminger Schlussmann, dann aber war der Bann gebrochen: Nach einem Schuss von Moosberger staubte Lüsch zum Führungstreffer für seine Farben ab. Der Torreigen war eröffnet. Nur 44 Sekunden später erhöhte Schiener nach feinem Konter auf 2:0. Und es kam noch besser: Fünf Minuten vor der Pausensirene rutschte Vollmer der Puck durch die Schoner, erneut war es Schiener, der am schnellsten reagierte und nur noch einschieben musste. Für die Wölfe-Fans kam es aber noch besser und durften noch ein weiteres Male bis zur zweiten Pause jubeln. Lüsch machte das Spiel schnell, lief gemeinsam mit Neuzugang Zimmermann in einen 2:1-Konter, der mit dem 4:0 die Netzsch-Arena endgültig in ein Tollhaus verwandelte.

Die Gäste hatten sich längst noch nicht aufgegeben. ECDC-Coach Wassmiller schwor seine Truppe neu ein und wechselte auch den Torhüter, für Vollmer nun Neumann im Spiel. In Überzahl kamen die Gäste dann auch zu ihrem ersten Treffer an diesem Abend, Deske war bei diesem abgefälschten Schuss machtlos. Die Allgäuer witterten noch einmal kurzzeitig Morgenluft, als Miettinen per Bauerntrick auf 2:4 verkürzte. Memmingen urplötzlich wieder zurück in der Partie. Wölfe-Trainer Henry Thom zog die Reißleine und gab seinem Rudel eine Auszeit. Mit Erfolg. Moosberger machte mit einem Hammer aus spitzem Winkel letztendlich alles klar und vollstreckte zum 5:2-Endstand.

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