Selber Wölfe beenden ihre Durststrecke6:2-Sieg beim EHC Waldkraiburg

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Überragender Akteur auf dem Eis: Wölfe-Stürmer McDonough, der fünf Punkte zum Teamerfolg beisteuerte, darunter einen lupenreinen Hattrick.

Wenn‘s nicht läuft, muss was geändert werden. Wölfe-Coach Henry Thom reagierte auf die letzten Niederlagen und nahm einige Umstellungen seiner Sturmformationen vor. Moosberger rückte zu McDonald und McDonough, Lüsch bildete mit Gollenbeck und Geigenmüller eine Angriffsreihe und Routinier Gare wurde zurück in die Defensive beordert. Der VER-Coach bewies dabei ein glückliches Händchen, sein Team legte mit viel Schwung trotz mühsamer, staureicher Anfahrt los. Mit einer komfortabel herausgespielten 4:0-Führung im Rücken wich die anfänglich spürbare Nervosität und das zuletzt verlorengeglaubte Selbstvertrauen wuchs von Minute zu Minute. Einer strotzte nur so vor Selbstvertrauen und schoss die Löwen in deren heimischen Arena sprichwörtlich alleine ab. Ryan McDonough. Der Kanadier eröffnete den Torreigen und finalisierte seinen lupenreinen Hattrick drei Sekunden vor der Pausensirene mit dem vierten Wölfe-Treffer. Aber auch beim zweiten Wölfe-Tor war der Kanadier mit der Nummer 41 maßgeblich beteiligt. McDonough und McDonald setzten Wölfe-Kapitän Ondruschka gut in Szene und dieser überwand mit einem knallharten Schuss Löwen-Goalie Sertl.

Munteres Geplänkel nach beruhigender Wölfe-Führung? Weit gefehlt. Es war zwar das Selber Team, welches spielerisch den Ton angab, aber die Hausherren steckten zu keinem Zeitpunkt auf und hatten trotz aussichtslosen Rückstands die Partie noch nicht aufgegeben. Anfangs zum Glück ohne Flurschaden für das von Deske stark gehütete Tor. Löwen-Verteidiger Martin brachte seine Farben auf die Anzeigentafel und wieder zurück in die Partie. Unnötig und vermeidbar Waldkraiburgs zweiter Treffer. Verteidiger Thalhammer, ungedeckt, hämmerte per Schlagschuss den Puck zum 2:4 in die Maschen.

Ein heißes Schlussdrittel mit dem besseren Auftakt für die Löwen. Decker zeigte Nerven, als er völlig freistehend am Tor vorbeizielt. Die Löwen spielten besser, als es ihr Tabellenplatz erahnen ließ, und sie gaben sich angriffslustig und nicht aufgebend. Abwehrlücken im Selber Defensivraum konnten die Hausherren nicht nutzen und auf der Gegenseite schlugen die Gäste dafür eiskalt zu. Geigenmüllers Treffer zum 5:2 eine Art Vorentscheidung, auch wenn die Löwen später noch das Lattenkreuz treffen und Galoha bei einem Konter gegen Deske Nerven zeigte und vergab. Gare schloss mit seinem Treffer per Empty-Net-Goal den Selber Torreigen und sorgte bei Fans und Mannschaft für Erleichterung. Ein wichtiger Dreier war perfekt.

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