Selber Wölfe auch in Peiting siegreichOvertime-Erfolg beim ECP

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Die Selber Wölfe kamen gut ins Spiel, von den berühmten Busbeinen keine Spur. Und so dauerte es nur bis zur fünften Spielminute, ehe Möchel seine Farben in Führung brachte. Miglio spielte einen schönen Querpass auf den völlig freistehenden Torschützen, der den Peitinger Torhüter mit der Rückhand keine Chance ließ. Drei Minuten später probierte es der durchgebrochene Miglio allein, umkurvte zunächst einen Verteidiger, dann auch noch Hechenrieder im Peitinger Tor und brachte die Scheibe zum 2:0 im Kasten unter. Nachdem kurz darauf Verelst noch das 3:0 auf dem Schläger hatte, besannen sich die Gastgeber wieder und hatten ab sofort mehr Zugriff auf das Spiel. Und den nutzte Peiting in Person von Hlozek, der einen Nachschuss zum Anschlusstreffer für die Gastgeber im Kasten von Weidekamp unterbrachte.

Die Peitinger kamen besser aus der Kabine, machten dem Wölfen das Leben schwer und kamen auch zur ersten Chance im zweiten Spielabschnitt. Doch Gohlke hätte wohl besser auf Feuerecker ablegen sollen, als es selbst zu versuchen. Kurz darauf scheiterte Morris am starken Weidekamp. Und so war es etwas überraschend, dass es die Wölfe waren, die das nächste Tor erzielten: Schiener klaute einem Peitinger die Scheibe im Selber Angriffsdrittel, zog vors Tor netzte per Rückhandschuss in den Giebel zum 3:1 ein. Dies ließen die Gastgeber nicht auf sich sitzen und erzielten per Doppelschlag den Ausgleich. Zunächst setzte sich Heger gegen mehrere Selber durch und überwand Weidekamp per Rückhandschuss, dann Gohlke mit dem glücklichen Ausgleich: Weidekamp rutschte die Scheibe durch und das Schiedsrichtergespann hatte den Puck vollständig über der Linie gesehen. Das Spiel war wieder völlig offen. Kurz vor der Drittelsirene war es Linden, der in Überzahl aus spitzem Winkel Hechenrieder zur abermaligen Wölfe-Führung überraschen konnte.

Der letzte Spielabschnitt versprach in einer hochklassigen Partie viel Spannung. Und so sollte es auch kommen. Peiting nutzte bereits in der 44. Minute ein Überzahlspiel – Zimmermann hatte vorher bei einer ungestümen Forechecking-Aktion gegen Hechenrieder eine unnötige Strafe gezogen – in Person von Reichert zum erneuten Ausgleich. Das Spiel wogte nun hin und her. Beide Mannschaften hatten ihre starken Phasen und hätten das Spiel noch in der regulären Spielzeit für sich entscheiden können. Doch beide Torhüter ließen nichts mehr zu. So ging es in die Verlängerung, in der Ondruschka mit einem strammen Schuss durch Hechenrieders Hosenträger die Entscheidung herbeiführte.

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