Selber Triumph-Marsch ins ViertelfinaleSelber Wölfe

Selber Triumph-Marsch ins ViertelfinaleSelber Triumph-Marsch ins Viertelfinale
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Die letzte Schlacht ist geschlagen. Nach fünf Spielen mit insgesamt 306 Strafminuten, einigen verletzten Spielern und Fanausschreitungen ist die Play-off-Serie zwischen dem VER Selb und dem EHC Klostersee seit Sonntagabend Geschichte. Nach der 1:3-Heimniederlage zum Auftakt zogen die Wölfe mit vier Siegen in Serie letztlich doch noch souverän in die nächste Runde ein. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen und nicht mehr nach Grafing fahren“, strahlte VER-Trainer Cory Holden nach dem gestrigen 4:0-Erfolg. Doch auch Gästecoach Andzejs Mitkevics musste sich nicht grämen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben tapfer versucht, in dieser Serie dagegenzuhalten.“

Die Hausherren, bei denen Schiener den gesperrten Geisberger in der ersten Reihe vorzüglich vertrat, setzten im ersten Drittel auf kontrollierte Offensive und wollten in keine Konter laufen. So dauerte es sechs Minuten bis zur ersten guten Möglichkeit für die Wölfe. Nach Pass von Heilman kam Pauker in gute Schussposition, schlug aber über den Puck. Dasselbe Problem hatte im Gegenzug Tuomainen. Seine erste richtige Prüfung bestand EHC-Keeper Morczinietz in der elften Minute gestellt, als Schmid einen Schlagschuss vom Stapel ließ. Drei Minuten später war Morzinietz aber geschlagen. Schütt, der gegen seinen Ex-Verein besonders gerne trifft, zog aus dem Hinterhalt und leicht verdeckt ab, und der Puck lag im Netz.

In einem bis dahin erstaunlich fairen Spiel gab es kurz vor und nach der Drittelpause die ersten Strafzeiten für die Wölfe. In Unterzahl gab es nun auch einiges an Arbeit für VER-Keeper Suvelo. Auch bei Fünf gegen Fünf sahen sich die Hausherren kurz in die Defensive gedrängt, konnten sich aber schnell wieder befreien - und trafen zur rechten Zeit. Nach starker Vorarbeit von Schiener hatte Piwowarczyk freie Schussbahn und ließ Morczinietz keine Abwehrchance. Und als Schadewaldt in der 38. Minute zum 3:0 traf, hatten die Wölfe ihre dezimierten Gäste nun endgültig müde gespielt.

Im Schlussabschnitt war es ein Schaulaufen der Selber, die durch Mudryk schnell auf 4:0 erhöhten und noch zahlreiche Chancen ungenutzt ließen. Die Selber Fans schalteten schon lange vor der Schlusssirene in den Feiermodus um. Zunächst hüpfte die ganze Halle, dann stimmten die Anhänger den Triumph-Marsch aus Aida an. Die Freude und Erleichterung war förmlich zum Greifen.

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