Selb trifft auf LandshutDie schönste Zeit des Jahres kann kommen

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Darauf freut sich die ganze Region: die K.o.-Phase in der Oberliga bricht endlich an. Gut zwei Wochen nach dem letzten Hauptrundenspiel und Derbysieg über die Bayreuth Tigers geht es für unsere Selber Wölfe so richtig los. Mit dem EV Landshut hat man jedoch schon in der südinternen Runde ein schweres Los gezogen. „Das Landshut kein unbedingter Wunschgegner ist, ist bekannt. Sie haben eine erfahrene Mannschaft mit einem zweitligareifen Kader der solche Spiele schon zigmal erlebt hat. Individuell ist die Mannschaft hochkarätig besetzt. Was wir vermeiden müssen ist ein Spiel mit offenem Visier. Kontergelegenheiten nutzen die Landshuter eiskalt. Für uns heißt die Devise: Disziplin und Kaltschnäuzigkeit“, sagt Henry Thom.

Vier Mal traf man aufeinander und vor allem auswärts kam man zwei Mal unter die Räder (2:8, 4:9). „Aber dass wir es können, wissen wir ja. Und wenn man weit kommen will muss man jeden Gegner aus dem Weg räumen. Und das Landshut nicht unschlagbar ist zeigt ja alleine das sie „nur“ den vierten Platz belegt haben.“ Und das ein Duell auf Augenhöhe möglich ist, haben die Heimspiele gegen den EVL gezeigt. Ein überzeugender 4:1-Sieg und eine äußerst knappe 0:2-Niederlage stehen hier zu Buche. „Das 0:2 hätte auch 2:0 für uns ausgehen können. Es war das wohl beste Spiel das ich in dieser Runde gesehen habe. Und da gilt es anzuknüpfen. Rausgehen, Leistung bringen und sich selbst belohnen!“

Während der freien Tage hat sich auch das Lazarett der Wölfe gelichtet. Das sowohl Jared Mudryk als auch Michael Galvez in dieser Saison nicht mehr eingreifen werden, ist bekannt. Ansonsten stehen alle arrivierten Kräfte zur Verfügung. Auch Thomas Botzenhardt, der die vergangenen Wochen mit einer Handverletzung zu kämpfen hatte, hat sich fit gemeldet. „Die freie Zeit war wichtig für uns. Alle sind an Board, alle sind heiß und wir können mit der Reihenzusammenstellung der vergangenen Wochen agieren. Und das wir dann zu konstanten Leistungen in der Lage sind, hat man gesehen.“

Deshalb ist es wichtig für die Männer von Henry Thom, dass man den kleinen Lauf von vier Siegen in Folge mit in die Partie am Freitag nimmt. „Was war zählt nichts mehr. Jede Mannschaft muss sich ihre Lorbeeren jetzt wieder neu verdienen. Und dass man mal eine nicht optimale Hauptrunde spielt heißt gar nichts. In der DEL sind mit Köln, Mannheim oder Hamburg drei der besten Mannschaften entweder nur knapp der Sommerpause entgangen oder sind sogar gescheitert. Was zählt ist der erste Bully am Freitag um 19:30 Uhr. Wir sind bereit!“

Die südinterne Play-off-Serie zwischen dem EV Landshut und den Selber Wölfen beginnt am Freitag um 19.30 Uhr am Gutenbergweg in Landshut. Die Best-of-Five-Serie geht dann am Sonntag um 18:00 Uhr in der Netzsch-Arena weiter.

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