Selb hat im Derby nichts zu meldenSelber Wölfe

Selb hat im Derby nichts zu meldenSelb hat im Derby nichts zu melden
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Der Bayernligist zeigte dem VER Selb im Derby noch die Grenzen auf, wirkte spritziger, energischer und im Abschluss kaltschnäuzig. Dagegen steckt bei den Selber Eishockeycracks noch viel Sand im Getriebe. Auf das Team wartet in den anstehenden Trainingseinheiten und Testspielen noch jede Menge Arbeit, um in Form zu kommen.

Einen schwunghaften Auftakt bekamen die Zuschauer auf beiden Seiten zu sehen. Der Bayernligist, der noch ohne den Ex-Selber Thielsch antrat, unterstrich dabei nicht nur seine Ambitionen auf die Liga-Meisterschaft, sondern versteckte sich auch vor den „Wölfen“ keineswegs. So hatten beide Teams zugleich ihre Möglichkeiten, wenngleich Selb rasch in Überzahl agieren durfte. Die Chancen konnten hier wie auch in der Folge nicht verwertet werden. Die Hochfranken machten zunehmend mehr Druck und zwangen die Gastgeber in die Defensive. Doch witterte Bayreuth den ein oder anderen Konter und kam so zu nicht minder gefährlicheren Szenen vor dem Selber Gehäuse. Wiederum in Überzahl konnten die VER-Cracks dann erstmals in der Vorbereitung zuschlagen. Schütts Schuss von der Blauen Linie verwertete Hördler zur Führung. Nach überstandener Unterzahl vergab Mudryk. Die Tigers hielten weiter dagegen und wurden für ihre Bemühungen belohnt. Die perfekte Vorarbeit des Neuzugangs Juhasz vollstreckte Hlozek eiskalt in die Maschen zum Ausgleich. Die Wölfe schienen fortan verunsichert, Bayreuth diktierte mehr und mehr das Geschehen auf dem Eis. Das 2:1 für die Hausherren war nur noch eine Frage der Zeit und in der 19. Minute somit völlig verdient.

Zwei aufeinanderfolgende Unterzahlspiele zu Beginn des zweiten Abschnitts überstand der VER zunächst schadlos. Als Schadewaldt vorne vergab, gelang Bayreuth jedoch wieder der umgehende Gegenangriff, den Masel nach Seibels Pass in die Mitte zum 3:1 abschließen konnte. Die Wölfe brauchten noch, um in Schwung zu kommen. Schiener hatte nach Heilmans Zuspiel die gute Möglichkeit zum Anschluss. In Powerplay allerdings gelang es Geisberger, das 2:3 aus Selber Sicht zu markieren. Für kurze Zeit waren die Holden-Schützlinge nahe dran, bis man sich wieder Strafzeiten einhandelte. Hier blieb man noch ohne Gegentreffer, ehe zwei Minuten vor dem Drittelende Bartosch mit einem Nachschuss zum 4:2 zur Stelle war. Ansonsten waren den Selber Reihen teils deutliche Abstimmungsprobleme anzumerken.

Ein folgenschwerer Abspielfehler war es nach nur 49 gespielten Sekunden im Schlussabschnitt, den Geigenmüller zum 5:2 ausnützen konnte und die rund 300 mitgereisten Selber Schlachtenbummler gänzlich verstummen ließ, denn Fischers Treffer zum zwischenzeitlichen 3:5 war nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. Juhasz nämlich hatte zwar zunächst das Pech eines Pfostentreffers, stellte in Überzahl aber endgültig alles klar. Am Ende wurde es ein verdienter 7:3-Erfolg für das Team vom Roten Main.

Tore: 0:1 (8:39) Hördler (Schütt; 5-4), 1:1 (13:49) Hlozek (Juhasz), 2:1 (18:21) Bartosch (Potac), 3:1 (24:08) Masel (Seibel), 3:2 (27:45) Geisberger (Meier; 5-4), 4:2 (38:02) Bartosch (Zeilmann, Hlozek), 5:2 (40:49) Geigenmüller, 5:3 (43:29) Fischer (Roos), 6:3 (50:36) Juhasz (Potac, Hlozek; 5-4), 7:3 (57:19) Okonek (Zeilmann). Strafen: Bayreuth 12 + 10 (Fendt) + 10 (Hlozek), Selb 24 + 10 (Fischer) + 10 (Mudryk) + 10 (Geisberger).

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