Selb dreht im Schlussdrittel aufSelber Wölfe

Selb dreht im Schlussdrittel aufSelb dreht im Schlussdrittel auf
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Es war für den VER lange das erwartet unangenehme Spiel gegen das Schlusslicht. Die Hausherren drängten auf ein frühes Tor, fanden aber gegen die defensiv gut stehenden Unterfranken lange Zeit kein Durchkommen. Die Gäste kamen nach fünf Minuten erstmals gefährlich vor das Selber Tor und gleich zu einem Überzahlspiel, das aber keinen Schaden anrichtete für die Wölfe. Die agierten in der Folge zu oft zu unkonzentriert beim Spielaufbau. Schweinfurt, das seit Wochen mit guten Kritiken erhält, suchte seine Chance, fand aber zunächst in Kümpel seinen Meister. Der VER-Keeper war wie schon in Regensburg ein guter Vertreter des angeschlagenen Suvelo. Die Selber Fans peitschten ihre Mannschaft dann wieder nach vorne. Zunächst verpasste Mudryk das Tor nur um Zentimeter, ehe es in der elften Minuten dann doch erstmals hinter Gästekeeper Dirksen einschlug. Meier zog von der blauen Linie trocken ab, und der Puck landete zur Überraschung der Zuschauer und des ehemaligen VER-Torwarts im Netz. Für den Selber Verteidiger war es der erste Treffer im Wölfe-Trikot.

Es blieb aber trotz der Führung ein zähes Spiel. Die Gäste verteidigten geschickt, die Hausherren suchten vergeblich Lücken. Die fanden dann die Schweinfurter bei ihrem dritten Überzahlspiel. Nach einem guten Powerplay hatte Kämmerer freie Schussbahn und die Scheibe zischte durch Kümpels Beine. Kurz vor Ende des ersten Drittel hatten die Hausherren die große Möglichkeit zur erneuten Führung. Selbst ein fast einminütiuges 5:3-Überzahlspiel ließ aber viele Wünsche offen.

Auch im Mittelabschnitt waren lange Zeit keine großen Unterschiede zwischen dem Tabellendritten und dem Schlusslicht zu erkennen. Es brannte einige Male vor dem Tor von Kümpel, der seinen Kasten aber sauber hielt. Die Selber tasteten sich langsam wieder nach vorne und hatten in der 26. Minute zum zweiten Mal Grund zum Jubeln. Dirksen schien schon geklärt zu haben, doch Mudryk setzte nach, zog an zwei Schweinfurtern vorbei und hatte dann keine Probleme mehr, den Puck zum 2:1 ins Netz zu schieben. Seinen Teil zum recht zerfahrenen Spiel trug auch Schiedsrichter Münze bei, der recht kleinlich pfiff und die Spieler reihenweise auf die Strafbank schickte. Alleine der Selber Meier „durfte“ vier Mal in der Kühlbox durchschnaufen. In der 39. Minute erkannte der Schiedsrichter nach einem Faller des Schweinfurters Rindos richtigerweise auf Schwalbe, doch ihre Unterzahl hätten die Gäste fast zum 2:2 genutzt. Stähle lief zwei Sekunden vor der Schlusssirene alleine auf Kümpel zu, verfeh lte den Selber Kasten aber.

Die Selber Anhänger murrten ein wenig, wurden dann aber im Schlussdrittel mit reichlich Toren versöhnt. Zunächst gelang Neuzugang Richardson in seinem dritten Spiel der erste Treffer für die Wölfe. In der 45. und 47. Minute sorgte Mudryk mit seinen Treffern Nummer zwei und drei endgültig für die so lange nicht klaren Verhältnisse. Auch eine Auszeit nutzte den Gästen nichts. Nur 23 Sekunden nach dem 5:1 war wieder Richardson zur Stelle und machte das halbe Dutzend voll. Damit war der Torhunger aber lange nicht gestillt. Für VER-Fan Hansi Hahn war die Sache klar: „Die Jungs haben das Spiel etwas zu locker genommen, sind aber im letzten Drittel aufgewacht.“ Von Beginn an wach sein müssen die Wölfe am morgigen Sonntag beim Spitzenreiter EC Peiting.

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