Schlagabtausch mit besserem Ende für den EC Bad KissingenDezimierter EHC Waldkraiburg verliert

Von links: Simon Eirenschmalz, Christof Hradek und Michael Rimbeck. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Von links: Simon Eirenschmalz, Christof Hradek und Michael Rimbeck. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Die personell arg dezimierten Industriestädter lieferten sich mit der technisch starken Truppe aus Unterfranken einen heißen Tanz und in den ersten beiden Dritteln fielen acht Tore, am Ende hatte der amtierende Landesligameister aber die Nase vorn. Für den EHC trafen Michael Rimbeck, Bobby Chaumont und zweimal Povilas Verenis.

Recht überschaubar war das, was die EHC-Trainer Alex und Sergej Piskunov am Freitag an Spielermaterial mit nach Bad Kissingen nahmen. Gerade einmal 15 Mann, inklusive der beiden Torhüter, darunter mit Tobias Thalhammer, Daniel Schmidt und Philipp Seifert nur drei Verteidiger. Thomas Rott und Tim Ludwig fehlten verletzt, Alexander Imiolek musste kurzfristig passen und auch Felix Lode konnte nicht. Da passte es ins Bild, dass man nach „kurzweiligen“ fünfeinhalb Stunden Busfahrt auch schon da war. Früh ging Bad Kissingen bereits in Führung, bedingt durch eine katastrophalen Wechselfehler der Löwen. Der starke Anton Seewald stand dadurch vollkommen alleingelassen an der blauen Linie und schloss sein Solo gegen Korbinian Sertl sehenswert ab (05:04). Nach einigen Minuten hatten sich die Löwen dann aber klimatisiert und Michael Rimbeck schlug zurück mit dem Ausgleich zum 1:1 (12:07). Die Wölfe aber ließen nicht locker und der Litauer Verteidiger Domantas Cypas brachte seine Farben kurz darauf wieder in Führung (13:36). Damit war das letzte Wort im ersten Drittel aber noch nicht gesprochen, es wog hin und her und stark von Povilas Verenis in Szene gesetzt überwand Bobby Chaumont Kissingens Schlussmann Benjamin Dirksen zum erneuten Ausgleich (17:16).

Zum Auftakt des mittleren Abschnitts war es dann wieder Seewald, der das erste Ausrufezeichen setzte und Kissingen zum dritten Mal an diesem Abend in Führung brachte (24:36), doch wieder hatten die Löwen eine Reaktion entgegenzusetzen: Chaumont hatte diesmal das Auge für Verenis und der 28-Jährige Litauer machte es seinem kanadischen Teamkollegen gleich und traf zum 3:3 (27:54). Der Schlagabtausch war jedoch noch lange nicht zu Ende, zum dritten Mal an diesem Abend trug sich dann nämlich Seewald in die Torschützenliste ein (34:06) und wieder schlug der EHC in Person von Verenis zurück (36:55).

Mit 4:4 ging es somit ins letzte Drittel, doch früh machte Mikhail Nemirovsky die Waldkraiburger Motivation erst einmal wieder zunichte. Mit einem Traumpass von – natürlich – Seewald wurde der Routinier in Szene gesetzt und ließ Sertl keine Chance (41:37). Wenig später sah es aus, als ginge es weiter wie in den ersten 40 Minuten, denn die Löwen bejubelten den Ausgleich mit einem Hammer von der blauen Linie- wegen Abseits wurde der Treffer aber nicht gegeben. 122 Sekunden vor dem Ende nahmen die Piskunovs ihre Auszeit und Sertl verließ das Eis. Kissingens Anton Zimmer vergab in der Folge die Entscheidung, auf der anderen Seite hatte Nico Vogl eine gute Gelegenheit zum fünften Mal in diesem Spiel für die Löwen auszugleichen. Am Ende aber schafften es die Kissinger sich zu befreien und wer sonst außer dem Deutsch-Russen Anton Seewald hätte es sein können, der zum 6:4-Enstand einschiebt. Damit war der 22-Jährige an allen sechs Treffern beteiligt: Vier Tore erzielte er selbst, die zwei anderen bereitete er vor.  

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