Saison beendetTölzer Löwen

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Die Hausherren waren an diesem Freitagabend zum Siegen verdammt. Sie kamen mit Schwung aus der Kabine, richtig zwingende Torchancen waren aber Mangelware. Freiburg zeigte auf der anderen Seite Effizienz: Erste Überzahlsituation, und Tobias Kunz brachte sein Team in Führung (18.). „Im zweiten Drittel ist von Freiburg nicht viel gekommen, da waren wir stärker“, so Löwen-Coach Florian Funk. „Trotzdem haben sie das Tor gemacht.“ Nikolas Linsenmaier erzielte das 2:0 (27.). Freiburg habe zu viele Räume bekommen, habe viele Schüsse geblockt. Dass die Löwen-Fans unter den 1740 Zuschauern noch eine leise Hoffnung auf Spiel fünf hegen durften, lag am Anschlusstreffer von Thomas Schenkel 47 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels. Nach schönem Pass von Kishel schoss der 28-Jährige ins leere Tor ein.

Die Löwen wollten in den letzten 20 Minuten den Ausgleich schaffen. Doch zu selten schafften sie es gefährlich vor den Kasten von Fabian Hönkhaus. Freiburg beschränkte sich großteils aufs Verteidigen. Einmal jedoch brach Steven Billich aus. Scott Kishel zog die Notbremse – es gab Penalty für die Gäste. Den verwandelte der Gefoulte souverän (58.) zum Endstand.

Freiburgs Coach Leos Sulak war erleichtert. „Ich bin froh, dass wir es geschafft haben. Die Serie war sehr ausgeglichen. Heute sind wir im ersten und zweiten Drittel sehr unter Druck gestanden. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie in der eigenen Zone so gut und diszipliniert gespielt hat.“

Die Zweikämpfe hätten den Unterschied gemacht, sagte Funk. „Die Mannschaft, die diese gewinnt, gewinnt das Spiel.“ Freiburg sei besser gewesen. „Damit müssen wir leben.“