Rott bleibt, drei Nachwuchskräfte kommen nach MemmingenIndians-Kader füllt sich

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Er ist die „Allzweckwaffe“ der Indians: Stefan Rott, der in den vergangenen Jahren stets zwischen Verteidigung und Angriff pendelte, wird auch in der Oberliga für die Indians aufs Eis gehen. Die Nummer 22 der Memminger zeigt bereits seit 2010 sein Können am Hühnerberg und zählt damit längst zu den arrivierten Kräften der Maustädter. Aufgrund seiner Vielseitigkeit nahm der knapp 1,70m große Kaufbeurer bei allen Trainern eine wichtige Rolle ein. Die letzten Spielzeiten bekam er es größtenteils, zumeist mit Verteidigungspartner Jan Benda, mit den Topreihen der Gegner zu tun. Rott selbst „freut sich wahnsinnig auf die neue Herausforderung Oberliga“ und ist bereits seit einiger Zeit im Sommertraining mit dem Rest des Teams aktiv.

Memmingens Sportlicher Leiter, Sven Müller, freut sich über die Zusage Rotts: „Stefan ist ein wichtiger Teil unseres Teams, nicht nur wegen seiner Allrounder-Qualitäten. Er ist ein unerschöpflicher Kämpfer und legt durchgehend eine perfekte Einstellung an den Tag.“

Stefan Rott absolvierte in der abgelaufenen Saison 43 Spiele für die Indianer. Hier steuerte er 2 Tore und 12 Assists zur Bayernliga-Meisterschaft und dem anschließenden Aufstieg bei (28 Strafminuten).

Weiter hat sich der ECDC Memmingen mit Kooperationspartner ESV Kaufbeuren auf die Auswahl der Nachwuchsspieler geeinigt, welche im kommenden Jahr überwiegend in der Oberliga-Mannschaft der Indians eingesetzt werden sollen. Aus dem DNL-Team des ESVK werden Verteidiger Fabian Koziol sowie die Angreifer Tim Wohlgemuth und Markus Lillich zu den Maustädtern stoßen.

Die drei Nachwuchskräfte, die allesamt bereits Spiele für Nachwuchsteams des Deutschen Eishockeybunds absolviert haben, werden ab September fest dem Indians-Kader angehören. Hier erhalten sie die Chance, sich für einen Platz im Oberliga-Kader der Indians zu empfehlen. Die Verantwortlichen erhoffen sich von diesem Förderlizenz-Modell positive Effekte für alle Beteiligten.

Verteidiger Fabian Koziol führt die Liste der drei Nachwuchsakteure an. Der 17-Jährige war der punktbeste Defensivakteur des DNL-Teams der Kaufbeurer und wusste auch durch sein abgeklärtes Abwehrverhalten zu überzeugen. Ausgebildet in den Talentschmieden des EV Füssen und des ESVK wird der 1,78 Meter große Defender nun am Memminger Hühnerberg auflaufen und soll vor dem Tor von Joey Vollmer und Florian Neumann für die nötige Stabilität sorgen.

Tim Wohlgemuth ist der zweite Akteur, der im kommenden Jahr die Indians verstärken soll. Im Moment noch im Sommertraining in Kaufbeuren, wird auch er im September in Memmingen erwartet. Der noch 17-jährige Mittelstürmer zählte stets zu den besten Scorern seiner Teams und war, gemeinsam mit Koziol, auch bei der U-18-Weltmeisterschaft für Deutschland aktiv. Nun soll der gebürtige Landsberger seine ersten Schritte im Senioreneishockey wagen. Im vergangenen Jahr erzielte er 19 Tore und 21 Assists in 42 Spielen der höchsten deutschen Nachwuchsklasse.

Der Dritte im Bunde ist vielen Memminger Eishockeykennern ein Begriff: Markus Lillich, geboren und aufgewachsen in der Maustadt, kehrt nach mehreren Jahren im Kaufbeurer Nachwuchs an den Hühnerberg zurück. Der Angreifer, der in wenigen Wochen volljährig wird, entwickelte sich in den letzten Spielzeiten zu einem verlässlichen Scorer in der DNL, was auch den Verantwortlichen in Kaufbeuren und Memmingen nicht entgangen ist. In 43 Partien erzielte der Stürmer 19 Tore und legte weitere 18 Treffer auf. Er selbst freut sich bereits auf die kommende Spielzeit: „Es ist natürlich schön wieder in meiner Heimatstadt Eishockey zu spielen. Ich habe das Memminger Eishockey immer weiterverfolgt und möchte mich nun bei den Indians durchsetzen, um mich für weitere Aufgaben empfehlen zu können.“

Memmingens Sportlicher Leiter, Sven Müller, freut sich auf die drei vielversprechenden Nachwuchskräfte, „die mit ihrem jugendlichen Elan unser Team sicher bereichern werden“. „Alle drei werden ihre Chance erhalten und sind fester Bestandteil unserer Planungen“, verdeutlicht Müller die ernsthafte Durchführung der kürzlich abgeschlossenen Kooperation.

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