Regensburger Rumpftruppe feiert Sensationssieg gegen Deggendorf4:2 für die Eisbären

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Dabei agierten die Eisbären mit großem Engagement und stemmten sich mit aller Kraft gegen das Deggendorfer Starensemble. Zudem hatten die Gäste immer wieder Glück, dass viele kleine Fouls von Hauptschiedsrichter Michael Fendt über die gesamte Partie hinweg nicht geahndet wurden. Entsprechend stand der Unparteiische immer wieder im Fokus des Publikums und auch der sonst eher ruhige Eisbärencoach Max Kaltenhauser konnte seinen Ärger mit zunehmender Spieldauer nicht mehr verbergen. Beide Teams erarbeiteten sich in der Anfangsphase viele Chancen, doch Peter Holmgren auf Seiten der Eisbären und David Zabolotny bei den Gästen boten immer wieder ihr ganzes Können auf.  Torlos ging es in die erste Drittelpause.

Hier kassierten die Eisbären direkt eine berechtigte Strafe, da sie zu spät aus der Kabine kamen. Als dann auch noch Lukas Heger nach einem Foul aufs Sünderbänkchen musste, ließen sich die Deggendorfer nicht lange bitte. Ex-DEL-Star Thomas Greilinger überwand Peter Holmgren zum 1:0 (22.). Die Regensburger warfen jetzt alles in die Waagschale und brannten ein Offensivspektakel ab. Allein Tomas Schwamberger scheiterte vier Mal völlig alleine vor David Zabolotny. Beim Solo von Luca Trinkberger rettete der Pfosten für den Schlussmann. In der 32. Minute machte er es aber besser und erlöste die Eisbärenfans unter den gut 2800 Zuschauern mit dem hochverdienten Ausgleich. Kurz vor Drittelende unterstrich Nikola Gajovsky seine Ausnahmestellung in der Liga. So ließ er drei Deggendorfer zu Statisten verkommen und düpierte bei seinem Treffer zum 2:1 auch noch den schlecht positionierten David Zabolotny (38.).

Das letzte Drittel versprach Spannung und wieder geriet Michael Fendt in den Mittelpunkt. Bei Überzahl der Gäste wurde EVR-Verteidiger Tomas Gulda im eigenen Drittel gelegt. Der Pfiff von Fendt blieb jedoch aus und Marcel Pfänder nutzte die allgemeine Hektik zum Ausgleich (53.). Die Gäste hatten jetzt mehr vom Spiel und wollten die Vorentscheidung erzwingen. Doch diesmal gehörte das Schlusswort den Eisbären. Nikola Gajovsky setzte Lars Schiller mit einem Traumpass perfekt in Szene und dieser traf zum 3:2 für die Eisbären (58.). Die Donau Arena kochte förmlich über und keinen Zuschauer hielt es mehr auf seinem Sitz. Als David Zabolotny aus dem Kasten genommen wurde, eilte Tomas Schwamberger auf und davon und konnte nur mit einem Foul gelegt werden. Michael Fendt gab folgerichtig ein technisches Tor und die Partie war endgültig zugunsten der aufopferungsvoll kämpfenden Eisbären entschieden.

Michael Pohl

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