Rege Diskussion beim Fanstammtisch, Lewis bleibt bis SaisonendeTölzer Löwen

Rege Diskussion beim Fanstammtisch, Lewis bleibt bis SaisonendeRege Diskussion beim Fanstammtisch, Lewis bleibt bis Saisonende
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Der hatte gleich eine gute Nachricht im Gepäck: Der Vertrag mit Stürmer Joseph Lewis wurde bis zum Saisonende verlängert. Dafür gab’s tosenden Applaus. „Wir sehen sein Potenzial“, sagte Maban. „Jemanden wie Lewis dürfen wir nicht ziehen lassen.“

Den Fans brannte eines besonders auf den Nägeln: Der Zuschauerschwund. Wünschenswert wäre wieder ein Schnitt im vierstelligen Bereich, war man sich einig. Nur was tun? Auch die Fans hatten sich zu dem Thema Gedanken gemacht, Thomas Maban versicherte, dass einige Aktionen laufen werden. Etwa mit Schulklassen oder Hotelgästen. Wichtig sei ihm vor allem eines: „Dass wir positiv miteinander umgehen. Dann tragen wir auch ein positives Bild nach außen.“

Der Nichtaufstieg habe viele Sympathien gekostet, warf ein Fan ein. „Daraus haben wir gelernt“, versicherte Florian Funk. „Wir werden nicht denselben Fehler nochmal machen“, sagte Maban.

Mit der sportlichen Situation waren die Fans sehr zufrieden. Auch Funk sagte, dass er nach zehn Spieltagen fast ausschließlich Positives gesehen habe – nur das 0:7 in Klostersee sei die krasse Ausnahme gewesen. „Sogar beim 1:4 gegen Regensburg haben wir gut gespielt. Wir wollen nicht verlieren, aber es passiert manchmal.“

Die Sponsorensuche sei in vollem Gange, viele Gespräche stünden an, sagte Maban. „Die Sponsoren müssen besser betreut werden“, regte ein Fan an. „Da sind wir dran“, versicherte der Geschäftsführer, der um Verständnis bat, nicht alles in sechs bis acht Wochen umsetzen zu können.

Eines wurde deutlich: Die Fans sind bereit, Engagement zu zeigen. So wird für das Auswärtsspiel am 19. Dezember in Sonthofen ein Fanbus organisiert. Eine kleine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Ideen für eine Einlaufshow bei Heimspielen.  Alle wollen an einem Strang ziehen. Das gilt laut Thomas Maban auch für TEG und ECT, denn: „Was wäre der Verein ohne die Erste und was wäre die Erste ohne Verein?“

Für die Erste wird es heute Abend wieder ernst. Da treten die Tölzer Löwen in Deggendorf an (20 Uhr). Der DSC  war immer schon ein unangenehmer Gegner für die „Buam“. Zweimal kassierte die Mannschaft von Florian Funk sieben Gegentore in der vergangenen Saison bei ihren Auftritten in Niederbayern. Nicht mit von der Partie ist Florian Kolacny, der noch immer eine geschwollene Hand hat. Außerdem ist Christian Heller aus beruflichen Gründen verhindert.

Zumindest letzterer wird am Sonntag wieder angreifen. Dann gastieren die Erding Gladiators in der Hacker-Pschorr Arena (Spielbeginn: 18 Uhr). Nach zehn Spieltagen stehen die Erding Gladiators auf dem elften Rang, vier Punkte hinter dem letzten Play-off-Platz. Ein Problem: Der kanadische Neuzugang Colin Mulvey scort zwar ganz ordentlich (14 Punkte in zehn Partien). Aber der ebenfalls mit großen Hoffnungen aus Deggendorf nach Erding gewechselte Andrew Schembri konnte aufgrund von Erkrankung und Verletzung erst fünf Spiele bestreiten und sechs Scorerpunkte holen.

Noch bitterer: Einer der besten Stürmer der vergangenen Jahre, Daniel Krzizok, hat bislang noch gar nicht eingegriffen und fällt mit Syndesmosebandriss bis Mitte Dezember aus. Dennoch: Die Erdinger haben bereits bewiesen, zu welcher Leistung sie fähig sind. Gleich am ersten Spieltag schickten sie den Top-Favoriten aus Regensburg mit einer 2:4-Niederlage wieder nach Hause. Bis zum vergangenen Wochenende waren sie das einzige Team, das den EVR in dieser Saison besiegen konnte.

Am Rande der Bande: Am Sonntag ist die Meistermannschaft von 1962 in die Löwen-Loge der Hacker-Pschorr Arena eingeladen – sowie weitere ehemalige Spieler. Erwartet werden: Georg Eberl, Peter Lax, Alois Mayr, Fritz Hafensteiner, Hans Harrer sen., Toni Klett, Hans Schichtl, Mike Daski, Jakob Probst, Huppa Eimansberger, Willi Leitner, Willi Gerg, Siggi Mayr, Hans Brandner, Max Bücherl, Erwin Riedmaier, Georg Lechner, Hubert Müller, Walter Riedl, Albert Loibl, Rudi Pittrich und Yanick Dubé.

In der ersten Drittelpause übergibt s.oliver Bad Tölz einen Trikotsatz an die DNL-Mannschaft.

Ein Hinweis an alle Fans, die sich noch ein originales Spielertrikot dieser Saison sichern wollen: Am Fanstand in der Südkurve gibt es die Trikots für 85 statt 125 Euro.

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