Play-off-Auftakt gegen Deggendorf am FreitagEHC Freiburg

Play-off-Auftakt gegen Deggendorf am FreitagPlay-off-Auftakt gegen Deggendorf am Freitag
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Der mit Spannung erwartete Auftakt der Serie erfolgt am Freitag um 19.30 Uhr in der Freiburger Franz-Siegel-Halle, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) das erste EHC-Gastspiel in Deggendorf stattfindet. Am Dienstag, 19.30 Uhr, kreuzen die beiden Rivalen wieder auf Freiburger Eis die Schläger. Rechnerisch ist die zweite Partie in Niederbayern (Freitag, 13. Februar, 20 Uhr) das erste Match, bei dem eine Entscheidung fallen kann. Wenn sich keine der beiden Mannschaften mit einem "Sweep" (4 Siege, keine Niederlage) durchsetzt, geht die Serie am Sonntag, 15. Februar, um 18 Uhr in Freiburg weiter. Die Spiele 6 und 7 würden, falls nötig, in der dann beginnenden Woche am Dienstag und am Freitag in Deggendorf und Freiburg stattfinden.

Nicht nur der EHC Freiburg und seine Fans sind heiß auf die intensivste Eishockey-Zeit des Jahres, auch der Deggendorfer SC freut sich ungemein auf die Spiele gegen die Breisgauer. Nach zweijähriger Playoff-Abstinenz sieht DSC-Vorstand Artur Frank der Serie gelassen entgegen und wähnt seine Deggendorfer mental in einer guten Position: „Wir haben unser vorrangiges Ziel schon erreicht, alles was jetzt noch kommt, ist eine Zugabe auf eine aus unserer Sicht erfolgreiche Saison.“ Gleichzeitig betont er auf der Vereinshomepage: „Play-offs haben ihre eigenen Gesetze, wir können befreit aufspielen und den Favoriten ärgern.“ Für die jetzt beginnende Runde hat der DSC sogar ein spezielles Trikot anfertigen lassen.

Im zurückliegenden Sommer hat Deggendorfs Sportlicher Leiter Christian Zessack fast die Hälfte des Teams ausgetauscht. Deggendorf setzt auf Routine – allein die vier Veteranen Benda, Fatyka, Beck und Whitecotton bringen 148 Lebensjahre zusammen. Der Ex-Schwenninger Dustin Whitecotton ist zwar kein ausgewiesener Top-Torjäger, macht aber seine Reihe besser und ist ein sehr guter Vorbereiter, was sich in der Quote von 14 Toren und 38 Vorlagen niederschlägt. Dass Alter nicht vor Leistung schützt, beweist Jahr für Jahr Jan Benda, der seine Karriere Anfang der Neunziger Jahre in Freiburg begonnen hat und heute als 42-Jähriger zweitbester Scorer der Niederbayern ist. Auch Ex-Wolf Stanislav Fatyka und Patrik Beck sind Erfolgsgaranten.

EHC-Trainer Leos Sulak kann zum Play-off-Start beinahe auf den gesamten Kader zurückgreifen; nur Verteidiger Lutz Kästle ist krank.

Beim Einlauf der Mannschaften präsentiert die Fangruppe Freiburg84 eine Choreografie, die dieses Mal besonders auf die Zuschauer auf den Stehplätzen ausgerichtet ist. Bis zur Vorstellung der Starting 6 wird es für die Besucher und Medienvertreter auf der Haupttribüne daher zu einer kurzen Sichtbehinderung kommen.

Mit dem Play-off-Start beginnt auch die diesjährige Trikotverlosung: An den vier Fanshops im Stadion sowie bei mobilen Verkäuferteams gibt es Lose zum Preis von 5 Euro, durch die ein kompletter Satz der "game worn" Originaltrikots (teils in Weiß, teils in Rot) unter die Fans gebracht wird. Verteilt werden die Gewinne freilich erst am Ende der Saison, welche sich theoretisch bis Ende April hinziehen kann. Erst in der vierten und letzten Playoffrunde entscheidet sich, welches Team von der Oberliga in die DEL2 aufsteigt. Der Weg dahin ist lang und schwierig. Er beginnt am Freitagabend um 19.30 Uhr.


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