Nikolas Oppenberger kommt aus Kempten zu den Lindau IslandersAlter Bekannter

Nikolas Oppenberger wechselt vom ESC Kempten zu den EV Lindau Islanders. (Foto: EV Lindau Islanders)Nikolas Oppenberger wechselt vom ESC Kempten zu den EV Lindau Islanders. (Foto: EV Lindau Islanders)
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Zusammen mit Stürmerkollege Mark Heatley sowie Verteidiger Patrick Raaf-Effertz wird Oppenberger am Freitag (4. Dezember, 20 Uhr) beim Re-Start des EVL in Selb erstmals im Trikot der Lindauer eingesetzt werden. Ihre Heimpremiere feiert das Trio dann am Sonntag (6. Dezember, 18 Uhr) im Derby gegen Memmingen.

Nikolas Oppenberger startete seine Eishockeylaufbahn beim EA Kempten in seiner Geburtsstadt und blieb bis auf zwei Spielzeiten - in Miesbach und Deggendorf bzw. Bayreuth - immer in der näheren Umgebung von Kempten. Von 2011 bis 2014 ging Oppenberger schon einmal für die EV Lindau Islanders aufs Eis und konnte in 72 Spielen, 62 Scorerpunkte erzielen. Der Stürmer wird mit der Nummer 96 für die Inselstädter aufs Eis gehen.

Im Anschluss an sein erstes Gastspiel in Lindau ging der Stürmer für den ESC Kempten und den EV Füssen in der Landesliga aufs Eis und studierte nebenbei. Dies war auch der Grund, weshalb er die Islanders damals Richtung Heimatstadt verließ. Nun aber ist Oppenbergers Studium beendet und er befindet sich in einem Vollzeitjob. Die Vorbereitung auf diese Spielzeit in der Bayernliga absolvierte der Stürmer mit den Sharks des ESC Kempten in diesem Herbst komplett. Das Verbot des Amateur-  und Freizeitsports beendeten   Oppenbergers Bayernliga-Pläne. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Stürmer aus sieben Saisonspielen schon 17 Scorerpunkte erzielen können.

Die Kontakte nach Lindau rissen über die letzten Jahre nie ab, nach mehreren Probetrainings wurde man sich nun über einen Kontrakt bis zum Saisonende schnell einig. Den Stürmer reizt nun der duale Weg, den die Islanders erfolgreich die letzten Jahre gegangen sind, und natürlich die Option „Oberliga“. Die Verantwortlichen der Lindauer bedanken sich beim ESC Kempten, der Oppenberger sofort freigab und ihm für die Möglichkeit in der Oberliga zu spielen, keine Steine in den Weg legte. „Im Training zeigte Nikolas, dass er sich in Lindau sofort wieder sehr wohl fühlte. Seine Leidenschaft fürs Eishockeyspielen ist noch immer ungebrochen. Er ist ein Charakterspieler, der immer diesen gewissen Siegeswillen verkörpert, den wir momentan brauchen“, sagt Sascha Paul, Sportlicher Leiter der Islanders, zum Transfer des Kempteners.

Mit den Transfers der letzten Tage reagiert man im Lager der Lindauer auch auf einen, durch die ausgefallenen Spiele, noch enger getakteten Spielplan. Ein zusätzlicher Grund ist, dass die Verantwortlichen der Islanders eine gewisse Tiefe und Planbarkeit im Kader haben wollen, da man nicht jederzeit auf die Förderlizenzspieler der Towerstars aus Ravensburg zurückgreifen kann. Der Kooperationspartner der Islanders muss einige seiner Spieler zurück in die DEL geben, sowie zwei Spieler zur U20-Nationalmannschaft abstellen, die sich bereits bei der Vorbereitung auf die WM (25. Dezember 2020 bis 5. Januar 2021) im kanadischen Edmonton in Füssen befinden.

Alexander Dosch und Sebastian Hon werden am Freitag (04. Dezember) in Selb noch für die Islanders auflaufen, im Anschluss werden sie ab dem Sonntag, zusammen mit Eric Bergen und Goalie Nikita Quapp vorerst im DEL2-Team der Towerstars auflaufen. Den Lindauern stehen sie dann vorübergehend nur individuell zur Verfügung, wenn Lindau einen Spieltag haben sollte an dem die Towerstars selbst nicht im Einsatz sind. Der Verteidiger Tim Sezemsky hingegen wird vorerst weiterhin für die Lindauer aufs Eis gehen.


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