Niederlage beim DSC – Wölfe sauer auf SchiriSelber Wölfe

Niederlage beim DSC – Wölfe sauer auf SchiriNiederlage beim DSC – Wölfe sauer auf Schiri
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Die Wölfe starteten so, wie es sich Trainer Cory Holden immer wünscht, aber in dieser Saison nicht immer befolgt wurde: konzentriert, diszipliniert und mit Zug zum gegnerischen Tor. Und weil sich seine Mannschaft auch wieder einmal ihrer letztjährigen Stärke im Powerplay besann, durfte der Selber Coach mitsamt den gut 150 mitgereisten Anhänger schon früh über die Führung jubeln. Nach genau 3:33 Minuten nutzte Schneider mit seinem ersten Saisontor ein Überzahlspiel zum 1:0. Der VER blieb das dominante Team. Selbst als Piwowarczyk den Puck unglücklich über das Plexiglas beförderte und wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank musste, kam der Gastgeber nicht gefährlich vor das Selber Gehäuse. Torwart Suvelo verlebte in diesem ersten Drittel einen ruhigen Abend. Ganz im Gegensatz zu DSC-Keeper Agricola, der einige Prüfungen zu überstehen hatte. Die Wölfe überzeugten, versäumten es aber, nachzulegen.

Und wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft. Knapp drei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da schlug es wie aus heiterem Himmel hinter Suvelo ein. Der Selber Keeper konnte gegen Whitecotton zunächst noch klären, war beim Nachschuss von Litesov aber machtlos. Nur 90 Sekunden später schoss Piwowarczyk fast von der blauen Linie die Wölfe zwar wieder in Führung, aber Deggendorf hatte nun Blut geleckt und schlug erneut in Person von Litesov zurück. Der DSC-Stürmer traf halb im Fallen, halb im Liegen und überraschte damit den Selber Torwart.

Viel Aufregung gab es nach 33 Minuten. Vor allem Mudryk wusste hier nicht recht, wie ihm geschah. Der Kanadier wurde von Hauptschiedsrichter Fröhlich zunächst für zwei Minuten wegen Unsportlichkeit bestraft, dann mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt. Die Wölfe schauten ungläubig, die Deggendorfer staunten auch. Keiner wusste so recht, was passiert war, niemand hatte ein Foul gesehen. Hoher Stock mit Verletzungsfolge, lautete die offizielle Version des Unparteiischen, der auch in der zweiten Drittelpause dem Wunsch von Trainer Holden nach Aufklärung nicht nachkam.

Ruhe bewahren, hieß zumindest auf dem Eis die Devise des VER. Der blieb auch die spielbestimmende Mannschaft und wollte unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen. In der 51. Minute aber der nächste Rückschlag für die Wölfe. Bei angezeigter Strafe gegen Selb traf Whitecotton mit dem Rücken zum Tor zum 3:2 für den Gastgeber. Die Holden-Schützlinge versuchten noch einmal alles, rannten verzweifelt an, nahmen den Torwart vom Eis. Alles vergebens. Um 20.40 Uhr war die fünfte Saisonniederlage perfekt und das Führungstrio in der Tabelle den Wölfen ein bisschen einteilt.

Entsprechend angefressen war nach Spielende zweiter Vorsitzender Thomas Manzei. Er schoss sich vor allem auf einen Mann ein. „Das war im zweiten Drittel eine inakzeptable Leistung des Schiedsrichters“, sagte Manzei. Und er sagte auch, dass der Verein alle Hebel in Bewegung setzen will, um sich noch zu verstärken. Auch Trainer Cory Holden musste um Fassung ringen. „Das war eine Phantom-Spieldauer gegen Jared. Wir werden Protest einlegen.“


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