Neuer Gegner, neuer Stürmer und ein RückkehrerIan McDonald ist in Selb eingetroffen

Bereit für die Selber Wölfe: Ian McDonald. (Foto: Roman Zeilinger/Selber Wölfe)Bereit für die Selber Wölfe: Ian McDonald. (Foto: Roman Zeilinger/Selber Wölfe)
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Es ist die immer gleiche Diskussion. Ist eine Pause mitten in der Saison gut oder bringt sie die Teams aus ihrem Rhythmus? Für VER-Trainer Henry Thom ist das nicht die entscheidende Frage. „Es gilt für alle Mannschaften. Für uns war die Pause wichtig. Wir hatten einige kranke und angeschlagene Spieler. So konnten wir mal runterkommen und neue Kraft tanken. Und man darf auch nicht vergessen, dass wir mit Michael Dorr einen ganz wichtigen Spieler verloren haben und jemanden finden mussten, der bei uns diese Schlüsselposition einnehmen kann. Deshalb bin ich diesmal eher glücklich, dass wir ein Wochenende frei hatten.“

Und der wurde auch gefunden. Der Kanadier Ian McDonald wird den schwer verletzten Michael Dorr ersetzen. Der 32-jährige Stürmer hat dabei einen Weg beschritten, den auch der Coach ganz gut kennt. Thom: „Das war nicht einfach und wir hatten auch ein bisschen Glück auf unserer Seite. Einen Spieler wie Michael kannst du nie so einfach ersetzen. Wir brauchten also einen, der in unser System passt, der in diese Reihe passt und vor allem charakterlich in die Kabine passt. Der erste Eindruck ist sehr gut, auch die Jungs haben Ian sehr gut aufgenommen. Für ihn ist es jetzt aber natürlich nicht einfach. Neues Umfeld, neue Mitspieler, die Familie zieht mit um und so weiter. Das ist schon ein ganz schönes Programm in so kurzer Zeit.“

Ebenfalls neu ist der Gegner, gegen den die  Wölfe am Freitag müssen. Denn gegen den Aufsteiger

TEV Miesbach gibt es das erste direkte Duell in dieser Saison. „Man sollte nicht den Fehler machen und nur auf die Tabelle schauen. Man braucht in einer neuen Liga immer ein bisschen, um sich zurechtzufinden. Bei den einen geht das schneller, bei den anderen dauert es ein bisschen. Die letzten Ergebnisse der Miesbacher waren allesamt sehr eng, gegen Landshut haben sie zuhause gewonnen. Und wer unser Spiel gegen Landshut gesehen hat, weiß was diese Mannschaft draufhat. Das wird alles andere als ein Selbstläufer“, sagt Thom. Zumal den Wölfen auch eine lange Auswärtsfahrt nach Miesbach bevorsteht.

Am Sonntag kommt es zum Derby gegen den EV Regensburg. Direkt vor der Länderspielpause hatte der VER bei den Eisbärn mit 3:2 gewonnen. „Es war ein verdienter Sieg gegen eine Spitzenmannschaft. Aber die Karten werden neu gemischt. Es war eng in Regensburg und ich erwarte auch nichts anderes in Selb. Das wird richtig hart und ein Spiel zweier Rivalen um den vierten Platz“, sagt der Wölfe-Trainer. Ein Derby bringt eben immer einen besonderen Reiz mit sich. Einen faden Beigeschmack aber auf keinen Fall. „Wir haben einiges über Schuldzuweisungen in Richtung Regensburg wegen Michael Dorr gehört. Wir können aber mit absoluter Sicherheit sagen, dass weder die Verteidiger noch den Torhüter irgendeine Schuld an der Verletzung von Michael trifft. Es war weder ein Foul noch eine Strafzeit. Es tut uns unendlich leid für Michael und uns tut es weh. Aber das kann im Sport eben immer passieren.“

Es gibt also ein paar Veränderungen im Wölfe-Kader. Allen voran natürlich der Neuzugang. Ian McDonald wird künftig mit der Nummer 16 auflaufen. In Sachen Lukas Pozivil dürfen die Selber vorsichtig optimistisch sein, dass er zumindest wieder im Kader stehen wird. Ansonsten sind alle Spieler fit und werden den Weg nach Miesbach antreten.

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