Nach zwei Dritteln war die Luft rausEHC Bayreuth

Nach zwei Dritteln war die Luft rausNach zwei Dritteln war die Luft raus
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Der gestrige Gegner aus Peiting war lange Zeit der Hauptverfolger. Oftmals tauschte man die Plätze aber letztendlich konnte sich der EHC von seinen Verfolgern lösen und den vierten Platz uneinholbar sichern. Den Sieg holte sich diesmal aber der ECP durch ein 6:2 (1:0, 1:2, 4:0).

Da beide Teams schon sicher in der Aufstiegsrunde sind, begann das Spiel entsprechend gemächlich. Beide Teams wollten Risiko vermeiden und schonten sich auch in den Zweikämpfen. Peiting wirkte dabei allerdings konzentrierter. Sie kamen von Beginn an besser in die Partie, während die Tigers lange brauchten um ihre Spiellinie zu finden. Peiting störte den Spielaufbau früh, sodass es auf Seiten der Tigers immer wieder zu Scheibenverlusten kam. In der fünften Minute machte sich das für die Hausherren bezahlt. Krabbat überlistete Tigers Goalie Bädermann mit einem abgefälschten Schuss, der durch die Schoner ins Tor rollte. In der Folgezeit kam Peiting zu einigen guten Möglichkeiten, sie wirkten zwingender. Bayreuth konnte mit lediglich fünf Torschüssen dagegenhalten.

Das zweite Drittel begann dann mit umgekehrten Vorsätzen. Trainer Waßmiller stellte sein Team in der Pause neu ein und sie kamen deutlich konzentrierter aus der Kabine. Bayreuth erhöhte das Tempo und kam nun seinerseits zu einigen guten Gelegenheiten. In der 28. Minute war es eine dreier Kombination die den ersehnten Ausgleich brachte. Potac legte ab auf Geigenmüller und dieser bediente Kolzvary mit einem klugen Pass, den er direkt verwandelte. In der Folgezeit erspielte sich der EHC dann einige gute Gelegenheiten, die man aber verstreichen ließ. Peiting machte es besser. Obwohl das Spielniveau auf beiden Seiten eher durchschnittlich war, wirkte Peiting einfach cleverer. Und so fiel der erneute Führungstreffer just in diese Phase hinein.

Doch die Tigers steckten nicht auf. Kaum war der Puck wieder eingeworfen zappelte es plötzlich im Gehäuse der Gastgeber zum Ausgleich. Juhasz hatte Thielsch auf die Reise geschickt und der reagierte gedankenschnell mit dem Schuss ins Tor. Mit einem bis dahin leistungsgerechten 2:2 ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel durften die Bayreuther hoffen. Die Tigers begannen schwungvoll, konnten aber keine zwingenden Aktionen herausspielen. Während man hüben mit der Chancenverwertung haderte, klingelte es drüben. Peiting nutzte seine Gelegenheiten kaltschnäuzig aus. Wieder war es der auffällige Krabbat, der sein Team in Führung brachte.

Dieser erneute Führungstreffer der Gastgeber wirkte wie eine Initialzündung. Ab diesem Zeitpunkt diktierten sie das Spielgeschehen zunehmend. Man kann nicht von Überlegenheit sprechen, allerdings wirkten sie einfach abgeklärter. Während die Tigers nur noch selten zu Chancen kamen erspielten sich die Hausherren noch einige gute Gelegenheiten. Und so erhöhte Peiting in der 54. Minute auf 4:2 in der 57. und 58. Minute folgte gar der Nackenschlag zum 5:2 und 6:2. Der Peitinger Sieg geht sicherlich in Ordnung, fiel aber etwas zu hoch aus. Die Cleverness und Chancenverwertung entschied diese Partie.

Tore: 1:0 (4:53) Krabbat (Velebny, Fröhlich), 1:1 (27:28) Kolozvary (Geigenmüller, Potac), 2:1 (33:44) Markovic (Fischer, Guth), 2:2 (33:54) Thielsch (Juhasz), 3:2 (44:48) Krabbat (Markovic, Guth), 4:2 (53:10) Fröhlich (Baindl, Rohrbach), 5:2 (56:24) Fröhlich (Krabbat, Velebny/5-4), 6:2 (57:24) Fischer (Guth, Zink). Strafen: Peiting 6, Bayreuth 4. Zuschauer: 442.

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