Mit WM-Heimkehrer Henriquez zum Topspiel nach DeggendorfStarbulls Rosenheim spielen am Dreikönigstag

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Der Gegner feierte nach Quarantäne-Pause einen gelungenen „Re-Start“, besiegte am Sonntag den SC Riessersee deutlich mit 5:1 und feierte das Comeback von Spielstratege Thomas Greilinger. Die Starbulls freuen sich ihrerseits auf die Rückkehr von Enrico Henriquez-Morales von der U20-WM in Kanada ins grün-weiße Trikot. Spielbeginn am Dreikönigstag ist um 18 Uhr, Eishockeyfans können die Partie live per Internetstream verfolgen (www.sprade.tv).

Zweimal waren die Starbulls Rosenheim zuletzt zum Zuschauen verdammt. Die Spiele gegen den EC Peiting am 30. Dezember und am 3. Januar fielen wegen eines positiv auf das Corona-Virus getesteten Spielers des Gegners aus. Am Dreikönigstag treffen die Grün-Weißen nun auswärts auf den Deggendorfer SC. Mit diesem Team, das zu den Topfavoriten der Liga zählt, hätten sich die Starbulls eigentlich am vierten Adventssonntag auf Rosenheimer Eis erstmals in dieser Spielzeit messen sollen. Doch damals war das Deggendorfer Team in Quarantäne, so dass die Partie für den 12. Januar (Dienstag, 19.30 Uhr) neu angesetzt wurde.

Der Deggendorfer „Re-Start“ am Sonntag gegen den SC Riessersee war höchst erfolgreich. Beim klaren 5:1-Sieg präsentierte sich die in dieser Saison zuvor so viel kritisierte und nicht wie erwartet punktende Mannschaft spielerisch und taktisch im Stile eines Spitzenteams. Starbulls-Coach John Sicinski sah sich die Partie natürlich an und zollt dem Mittwochsgegner großen Respekt: „Die hohe Qualität der Mannschaft an sich steht völlig außer Frage. Und jetzt haben sie durch die Rückkehr von Thomas Greilinger einen Push bekommen und sich mit diesem Sieg viel Selbstvertrauen geholt. Das wird eine extrem anspruchsvolle Aufgabe für uns. Aber als Außenseiter sehe ich uns definitiv nicht. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie so auftritt wie in den ersten beiden Dritteln beim Auswärtsspiel gegen Riessersee – und dann wird der DSC ein sehr schweres Leben mit uns haben!“

Auf Verteidiger Benedikt Dietrich (Unterkörperverletzung, fällt bis Ende Januar aus) und Stürmer Kevin Slezak (über seine mögliche Rückkehr entscheidet eine Untersuchung in der kommenden Woche) muss Sicinski weiterhin verzichten. Auch Dennis Schütt ist gegen Deggendorf noch keine Option: „Er trainiert schon wieder auf dem Eis mit, aber wir wollen nichts überstürzen, zumal uns am Mittwoch Garret Pruden zur Verfügung steht“, so der Rosenheimer Cheftrainer, der erstmals seit dem 4. Dezember auch wieder Enrico Henriquez-Morales einsetzen kann. Der 19 Jahre junge Stürmer, der für das U20-Nationalteam bei der WM in Kanada im Einsatz war, erzielte in bislang lediglich sieben Oberligaspielen für die Starbulls bereits 15 Scorerpunkte. Bei der Partie in Deggendorf soll er in einer Reihe mit Michael Baindl und Alexander Höller spielen.

Beim Duell am Dreikönigstag stehen aber noch einige weitere Akteure im Fokus. Im Rosenheimer Dress sind das zwei ehemalige Deggendorfer Aufstiegshelden: Unter John Sicinksi führten die Importstürmer Curtis Leinweber und Kyle Gibbons vor drei Jahren den DSC in die DEL 2, nun haben sie in Rosenheim ihre Rolle unter dem gleichen Cheftrainer als zuverlässige Scorer, aber auch echte Leader für die vielen jungen Spieler gefunden. Auf der anderen Seite sind die Augen sicher besonders auf DSC-Stürmer Tadas Kumeliauskas gerichtet, der ja vergangene Saison das Starbulls-Trikot trug, sowie auf Torwart Kristian Hufsky vom Zweitligisten EV Landshut. Der 21-jährige Deutsch-Kanadier erhielt erst jüngst per Förderlizenz Spielrecht für die Oberliga und überzeugte bei seinem Debüt im Deggendorfer Dress gegen Riessersee mit einer starken Leistung zwischen den Holmen.


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