Mit großer Unterstützung nach LandshutNur ein Spiel am Wochenende

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Mit dem Duell beim EV Landshut steht am kommenden Sonntag um 17 Uhr für den EHC Bayreuth nur ein einziges Spiel an. Nach dem intensiven Derby-Sieg gegen die Selber Wölfe und dem kraftraubenden Auswärtssieg in Bad Tölz kommt die Pause am Freitag gerade recht, bevor es am Sonntag unterstützt von mehreren hundert Fans, die per Buskonvoi eine ganz besondere Auswärtsreise absolvieren, nach Niederbayern geht.

Beim EVL läuft man seit Saisonbeginn den eigenen Zielen sehr deutlich hinterher. Nach dem Abstieg aus der DEL2 per Lizenzentzug steht die wirtschaftliche Konsolidierung im Vordergrund der Bemühungen der neuen Verantwortlichen. Neben den Sponsoren spielt dabei die Treue der heimischen Fans eine wichtige Rolle – und diese tragen ihren Teil ganz klar bei. Bei einem Schnitt von knapp 2400 Zuschauern pro Heimspiel liegt man nur hinter dem EV Regensburg an zweiter Stelle im Ligavergleich.

Doch sportlich müssen die treuen Fans immer wieder Enttäuschungen verkraften. Zwar ist seit dem krankheitsbedingten Trainerwechsel von Toni Krinner zu Bernie Englbrecht eine Aufwärtstendenz zu erkennen, doch die Realität zeigt vor dem Wochenende noch immer Platz 7 als aktuelle Ausgangsposition für die heiße Saisonphase. Immerhin konnte über den Jahreswechsel der Abstand zu den vorderen Positionen deutlich verringert werden, sodass man mit 45 Punkten in Schlagweite zur Konkurrenz aus Selb (46) sowie Deggendorf und Bad Tölz (je 48) liegt. Das ist für eine Mannschaft, die zu großen Teilen aus erfahrenen Zweitliga-Spielern besteht, sicher nicht der Anspruch. Angeführt wird das interne Scoring von den beiden kanadischen Kontingentspielern Cody Thornton und Patrick Jarrett (je 34 Scorerpunkte), die aber mit großem Abstand auf die Spitze so gerade eben unter den besten 20 Scorern der Oberliga Süd zu finden sind und gleichauf mit Jozef Potac liegen. Zu den positiven Aspekten im Kader zählt vor allem Verteidiger Ondrej Pozivil, der aus der Abwehr heraus die Geschicke des Teams lenkt. Nach anfänglichen Sorgen auf der so wichtigen Torwartposition hat sich Kai Kristian mittlerweile zu einem der statistisch besten Goalies der Liga entwickelt. Einen besonderen Anteil an der positiven Entwicklung zuletzt hat sicher „Rückkehrer“ Kyle Doyle, der nach einer Verletzung früh in der Saison pünktlich zu Weihnachten aufs Eis zurückkehren konnte. Zuletzt gelangen fünf Siege in sieben Spielen, wobei die Niederlage in Regensburg deutlich leichter zu verschmerzen war als die Heimniederlage gegen den EHC Klostersee.

Für die Tigers kann die Devise im Grunde nur lauten, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Die herausragende Erfolgsquote im Powerplay am vergangenen Wochenende steht stellvertretend für eine positive spielerische Entwicklung. Defensiv gilt es, das gleiche Maß an Konzentration und Konsequenz an den Tag zu legen, mit denen man bei einem denkbar knappen Ergebnis drei wichtige Punkte aus Bad Tölz zu entführen. Bei den zuletzt erkrankten Spielern ist man zuversichtlich, dass sie bis Sonntag wieder ins Team zurückkehren können. Ob und in welchem Umfang wieder Unterstützung von unseren Kooperationspartnern zur Verfügung steht, entscheidet sich wie immer kurzfristig.

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