Mit 2:1-Erfolg vierter Platz weiter im Visier

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Nur wenige Höhepunkte gab es im ersten Spielabschnitt zwischen dem VER Selb, der auf die erkrankten T. Schneider, Jeschke und Siegeris verzichten mussten, und dem EHC Klostersee. So spielte sich das Geschehen zunächst weitestgehend in der in der neutralen Zone ab. Ein Unterzahlspiel brachte für die Wölfe nicht viel Gefahr. In Überzahl konnte aber genauso wenig an Chancen verzeichnet werden. Erst mit der Zeit fanden die VER-Cracks besser nach vorne und so zu ihren Möglichkeiten. Ein weit zugespielter Puck konnte Hendrikson aber nicht verwerten, wie er auch in Powerplay knapp scheiterte. Ronny Schneider setzte die Scheibe ebenso scharf am Gehäuse vorbei.

Zu Beginn des zweiten Drittels überstanden die Wölfe zunächst ein Unterzahlspiel ohne Probleme, kamen hier sogar zu einer Kontermöglichkeit von Hördler. Dann jubelten die Gäste in der 23. Spielminute. Der nach einem Abpraller erzielte Treffer wurde allerdings mit dem Schlittschuh erzielt und war somit ungültig. In der Folge erspielten sich die Hausherren einige gute Chancen. Piwowarczyk konnte Mudryks Zuspiel allerdings nicht verwerten. Thielsch traf dann nur das Außennetz. Ein Überzahl blieb später jedoch ungenutzt. Schließlich gelang es in der 31. Minute den Grafingern, den Torreigen zu eröffnen. Im ersten Anlauf scheiterte Hummer noch an Keeper Ritter, ehe er dann aber erneut frei zum Schuss kommen und die Führung erzielen konnte. Kurz darauf hatten die Gäste das Pech eines Pfostentreffers. Lange benötigten die Wölfe in Powerplay in Position zu kommen, bis dann der Puck auf Hördler zurück ging, der abzog und zum Ausgleich traf.

Im Schlussabschnitt bemühte sich der VER mehr und mehr in den Angriff. Die Torschüsse konnte allesamt  Torwart Morczinietz abwehren, wie er auch bei zwei aufeinanderfolgenden Überzahlspielen der Wölfe nicht zu überwinden war. Doch auch verpassten es die Holden-Schützlinge, so manch gute Gelegenheit konsequenter zu nutzen. Als die Gäste sich die nächsten Strafen einhandelten, war Selb auch bei 5 gegen 3 lange Zeit zu zögerlich. Doch dann sollte es endlich gelingen: die Scheibe ging auf rechts, wo Piwowarcyzk den Puck ins freie Eck zum 2:1 setzen konnte. Nun galt es den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Zwei Minuten vor dem Ende kassierte der VER aber noch einmal eine Strafzeit, Klostersee nahm dazu für einen weiteren Feldspieler den Keeper vom Eis. Am Ende jubelte aber der VER über den 2:1-Erfolg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Darüber war auch VER-Trainer Cory Holden zufrieden, wie über die Tatsache, dass die sonst so oft kritisierte Abwehr nur einen Gegentreffer zuließ. Nun freut sich der Coach nach zuletzt vielen Spielen am Stück auf eine kurze Verschnaufpause und auf die Rückkehr der erkrankten Cracks. Am Freitag geht die Reise zu den Passau Black Hawks. Am Sonntag gastiert der EV Regensburg in der Autowelt König Arena.

Tore: 0:1 (30:50) Hummer (Paderhuber), 1:1 (34:51) Hördler (Thielsch; 5-4), 2:1 (53:36) Piwowarczyk (Hördler, Mudryk; 5-4). Strafen: Selb 8, Klostersee 16. Zuschauer: 1398.

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