Miki Rohner beendet seine KarriereVerlust für die Starbulls Rosenheim

Miki Rohner in einem seiner letzten Heimspiel für die Starbulls Rosenheim. (Foto: Ludwig Schirmer/Starbulls Rosenheim)Miki Rohner in einem seiner letzten Heimspiel für die Starbulls Rosenheim. (Foto: Ludwig Schirmer/Starbulls Rosenheim)
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769 Spiele, 95 Tore, 193 Vorlagen, 288 Punkte, 958 Strafminuten in insgesamt 16 Jahren bei den Starbulls Rosenheim: Das sind Zahlen, die seit dem Neustart des Eishockeys an der Mangfall im Jahr 2000 ihres gleichen suchen. Mit dem 35-jährigen Verteidiger beendet ein ganz Großer des Rosenheimer Eishockeys seine Karriere und wird sich in Zukunft ganz seinem Privatleben und seinem Beruf widmen. Kampfgeist, harte Arbeit und Bescheidenheit, das sind drei Charakterzüge auf und neben dem Eis, die den Menschen und Sportler Michael Rohner perfekt beschreiben. Der gebürtige Kolbermoorer Michael Rohner begann seine Karriere im Seniorenbereich in der Saison 2000/01 in der Bezirksliga uns war damals sogar noch für den Juniorenbereich spielberechtigt. Nach fünf erfolgreichen und mit drei Aufstiegen gekrönten Spielzeiten wechselte der vielseitig einsetzbare Verteidiger in die 2. Eishockey-Bundesliga zu den Tölzer Löwen. Dort absolvierte Rohner zwei aufeinanderfolgende Spielrunden und erzielte dabei in 91 Partien fünf Tore und 18 Vorlagen. Im Sommer 2007 kehrte „Miki“ dann nach Rosenheim zurück und schloss sich damit wieder seinem Heimatverein an. Diesem blieb er trotz schweren Rückschlägen, wie dem sportlichen Abstieg aus der DEL2 und einer schweren Adduktorenverletzung in der Saison 2016/17, bis zuletzt treu. Mit dem Karriereende vom „Miki“ Rohner endet nicht nur eine beispiellose Zeit im Starbulls-Dress, sondern auch eine Karriere, die im heute so schnelllebigen Sport beweist, dass mit viel Liebe zu seinem Verein alles möglich ist.

„Miki hat mir vor wenigen Tagen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er sich in Zukunft ausschließlich seinem Beruf und seinem Privatleben widmen möchte. Ich danke ihm von ganzem Herzen für seinen großen Einsatz und sein herausragendes Engagement für unser gesamtes Team und das Eishockey in Rosenheim. Für seine Zukunft wünsche ich ihm alles erdenklich Gute im privaten sowie im beruflichen Leben“, sagt Starbulls-Coach Manuel Kofler zum Karriereende des Rosenheimer Urgesteins.

Eins steht fest: Die Rosenheimer Identifikationsfigur wird dem Verein fehlen, wie Starbulls Vorstand Sport Stephan Gottwald zu Protokoll gibt: „Mit Miki beendet nicht nur ein hervorragender Eishockeyspieler, der jahrelang für unsere Starbulls die Schlittschuhe geschnürt hat, seine Karriere, sondern für mich auch ein langjähriger Freund und Wegbegleiter. Ich wünsche ihm persönlich und auch als Vorstand der Starbulls Rosenheim alles Gute für seinen zukünftigen beruflichen und privaten Lebensweg. Den Beitrag, den Miki über viele Jahre für unsere Starbulls geleistet hat, kann man nicht hoch genug schätzen – dafür gebührt ihm unser aller großer Dank! Hoffentlich sehen wir ihn ganz bald wieder im Rosenheimer Eisstadion. Wir werden Miki zu gegebener Zeit gebührend und herzlich verabschieden.“

„Ich war nun mehr als 30 Jahre im Rosenheimer Eishockey aktiv und bin dem Verein und den Fans für dies alles sehr dankbar. Die schönsten Erlebnisse waren natürlich die verschiedenen Aufstiege von der Bezirksliga bis hoch in die 2. Bundesliga bzw. DEL2. Den DEB-Pokalsieg möchte ich dabei auch nicht unerwähnt lassen. Das schlimmste und traurigste Erlebnis meiner Karriere war aber sicherlich der Abstieg in die Oberliga im vergangenen Jahr. Trotz diesem Rückschlag und meiner Verletzung aus der vorherigen Saison habe ich aber bis zum Schluss sehr gerne für die Starbulls gespielt. Ein weiterer Dank geht an die medizinische Abteilung und hier ganz speziell an Daniel und Margit, die in der letzten Saison sehr viel Arbeit mit mir gehabt haben. Dankeschön auch an die Familie Hanselko, die mir die Chance gegeben hat, neben dem Eishockey ins Berufsleben einzusteigen. Abschließend gilt mein größtes Dankeschön aber meiner Dani! Ohne sie hätte ich diesen Sport nicht betreiben können wie ich es getan habe. Danke für alles!“, sagte ein sichtlich gerührter Michael Rohner zu seinem Abschied.

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