Mighty Dogs starten in zweite Oberliga-SaisonERV Schweinfurt

Mighty Dogs starten in zweite Oberliga-SaisonMighty Dogs starten in zweite Oberliga-Saison
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Schon die Vorbereitungsspiele machten Appetit auf mehr – die Cracks des ERV Schweinfurt zeigten Torhunger und Spielfreude, hatten besonders gegen die Hannover Scorpions auch harte Kämpfe zu bestehen. Die Fans der Mighty Dogs hoffen natürlich darauf, dass es heuer keinen verpatzten Start geben wird, und die Vorzeichen stehen gut dafür. Trainer Jukka Ollila hat derzeit keine Dauerverletzten zu beklagen und kann zwei Tage vor dem Auftritt in Erding auch keine wahrscheinlichen Ausfälle melden. Die Lage ist für ihn klar: „Wir wollen möglichst sofort Punkte holen. Wenn das erste Wochenende gelaufen ist, werden wir besser sehen, wo wir stehen. Aber die Ergebnisse – positiv oder negativ – darf man dann auch nicht gleich überbewerten.“ Auf dem Papier machen sich die bevorstehenden Aufgaben nicht allzu schwer aus: Der sportliche Absteiger der letzten Spielzeit und die neu in der Liga befindlichen Tigers stehen auf dem Programm.

Zum zweiten Mal in Folge fand sich Erding im Frühjahr auf dem letzten Platz wieder und stellte bereits Überlegungen an, sich wieder in die Bayernliga zurückzuziehen. Der neu gewählte Abteilungsleiter Bernd Karbach entschied anders und will die Gladiators mittelfristig wieder an die Spitze bringen: „Die Oberliga ist ganz einfach ein Zugpferd, auch oder gerade für unseren Nachwuchs. Das nötige Geld können wir nur in einer umsatzstarken Oberliga generieren.“ Aufgrund des Sparkurses hielten sich die Kompensationen für die Abgänge von Patrice Dlugos, Jiri Jelinek, Robert Gebhardt, Stefan Peipe, Timo Borrmann, Andreas Schmelcher und Ryan Martens in Grenzen. Aus Dorfen brachte Samanski ein Quartett mit: Die Verteidiger Christian Mitternacht und Daniel Kreß sowie die Stürmer Christian Pötzel und Michael Trox; außerdem warb man Valentin Scharpf aus Klostersee ab, von den Wild Boys Chemnitz aus der Oberliga Ost Außenstürmer Florian Brenninger, und Simon Pfeiffer vom DNL-Team des EV Landshut. Der „deutsche Kracher“, den man den Fans im Sommer versprochen hatte, entpuppte sich als das ehemalige Eigengewächs Sebastian Schwarz, der nach Jahren in der DEL und 2. Liga – zuletzt für Ravensburg – nach Erding zurückkehrt.Da Ales Jirik inzwischen einen deutschen Spielerpass erhalten hat, startet der TSV, ohne die Kontingentstellen zu besetzen.

Mit dem Aufstieg der Tigers steht den Mighty Dogs ein hoch willkommenes nordbayerisches Derby ins Haus – und der Besuch von zwei alten Bekannten in Gestalt von Trainer Sergej Waßmiller und Marcel Juhasz. Bayreuth scheint gut gerüstet für die Oberliga. Die Recken der Vorsaison stehen fast sämtlich wieder zur Verfügung, außer Michal Hlozek. Gehalten wurde mit Jozef Potac der Abwehrchef, dem mit Heimkehrer Daniel Sevo ein weiterer sehr erfahrener Mann zur Seite gestellt wurde. Auch der Angriff, der mit Dennis Thielsch, Andreas Geigenmüller, Michal Bartosch und Marcel Juhasz schon nicht schlecht bestellt war, legte durch die Verpflichtung zweier junger Leute von den Dresdner Eislöwen noch einmal zu. Als Filetstück lotsten die Tigers noch den Slowaken Ivan Kolozvary, der wegen der Probleme der Saale Bulls Halle kurzfristig auf dem Markt war, an den Roten Main. Spielbeginn am Sonntag ist um 18:00 Uhr im heimischen Icedome.

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