Memminger Indians zeigen starkes Spiel in SonthofenAm 2. Weihnachtsfeiertag: ECDC zu Gast in Lindau

(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)(Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)
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Rund 500 Maustädter machten sich auf den Weg, um ihre Mannschaft zu einem weiteren Derbysieg zu verhelfen und es ging gut los. Bereits in der vierten Minute des Spiels klingelte es im Gehäuse der Bulls. Brad Snetsinger mit einem tollen Pass auf Tim Richter, der schloss zum 1:0 ab. Doch der ERC Sonthofen blieb zunächst auf Augenhöhe und kam in der achten Minute zum Ausgleich. Robert Hechtl war in Überzahl erfolgreich und brachte den ERC wieder ins Spiel. Doch bereits eine Minute später waren die Gefro-Indians wieder zur Stelle. In Überzahl fälschte Patrik Beck einen Schuss von Dennis Neal ab und die Scheibe zappelte im Netz. Als dann auch noch Niklas Länger in der 11.Minute mit einem Schuss unter die Latte das 3:1 erzielte, war der Bann gebrochen und die Indianer behielten die Oberhand im Spielgeschehen. Eng wurde es nochmals kurz vor Ende des ersten Drittels, denn die Bulls kamen erneut in Überzahl durch Kontingentspieler Havlicek zum 2:3 heran. Brad Snetsinger hatte jedoch was dagegen und erzielte nach dem Bully im Alleingang das 4:2, was auch der Pausenstand war.

Im zweiten Drittel machte der ECDC weiter Druck und hatte insgesamt mehr vom Spiel. In der 36.Minute war es erneut Brad Snetsinger, der die Scheibe abgezockt in die Maschen drosch. Wenige Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels verwertete Fabian Voit einen Pass von Snetsinger zum 6:2. Spätestens jetzt standen die Zeichen auf Sieg, auch weil die Indians den Hausherren kaum mehr Zeit zum Verschnaufen ließen.

Das letzte Drittel spielten die Indianer dann clever zu Ende, der ERC kam nicht mehr ins Spiel und kaum zu guten Gelegenheiten. So war auch der Treffer in der 54.Minute durch Philipp Keil zum 7:2 völlig verdient. Dabei blieb es dann auch. Somit konnte der ECDC auch das vierte Allgäu-Derby für sich entscheiden. Damit bleiben die Memminger weiterhin der aktuelle Ligaprimus und vergrößerten den Abstand auf Deggendorf sogar auf sechs Zähler.

Ein volles Programm rund um die Feiertage hat auch in diesem Jahr der ECDC Memmingen zu absolvieren. Bevor am Samstag (28. Dezember) das nächste Heimspiel steigt, sind die Indianer am zweiten Weihnachtsfeiertag in Lindau zu Gast. Bei den Islanders erwartet die Indians eine schwierige Aufgabe, die Hausherren sind seit mehreren Wochen sehr gut in Form. Siege gegen Peitin, Rosenheim oder Selb belegen diesen starken Lauf, welchen das Team vom Bodensee vorweisen kann. Seit dem Trainerwechsel hin zu Franz Sturm läuft es beim EVL, die auffälligsten Aktuere sind Kontingentspieler Brent Norris sowie die etablierten Angreifer Andreas Farny und Simon Klingler, die von Jan Hammerbauer und Top-Talent Ludwig Nirschl hervorragende Unterstützung in der Offensive erhalten. Hinten soll der relativ neu verpflichtete slowenische Verteidiger Ales Kranjc das Team mit Routinier Tobias Fuchs zusammenhalten.

Die Indians reisen als Spitzenreiter an den Bodensee und wollen hier ihre Siegesserie weiter ausbauen. Nach dem deutlichen Derbysieg in Sonthofen werden auch in dieser Begegnung wieder zahlreiche Memminger Anhänger ihr Team unterstützen. Trainer Waßmiller kann voraussichtlich auf den gleichen Kader zurückgreifen, ob Julian Straub nach Krankheit wieder eingreifen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Am Samstag folgt dann das Heimspiel gegen den SC Riessersee. Zur etwas ungewohnten Uhrzeit von 16.30 Uhr wollen die Indianer dann den ersten Sieg in der Oberliga gegen ihren Angstgegner einfahren. Das als „Familientag“ ausgerufene Spiel wird sicherlich wieder vor einer großen Kulisse stattfinden. Tickets sind weiterhin im Vorverkauf erhältlich.


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