Memminger Indians treffen auf Meister Regensburg Mit einem Sieg in die Play-offs

Der ECDC Memmingen bekommt es mit den Eisbären Regensburg zu tun. (Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)Der ECDC Memmingen bekommt es mit den Eisbären Regensburg zu tun. (Foto: Alwin Zwibel/ECDC Memmingen)
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Das Duell ab Dienstagabend heißt Memmingen gegen Regensburg. In diesem Jahr könnte das Aufeinandertreffen beider Teams aber durchaus auch als „David gegen Goliath“ bezeichnet werden, so unterschiedlich sind die Ausgangslagen beider Teams. Obwohl die Indianer mit einem 5:0 in Lindau ins Viertelfinale gehen, so qualifizierten sie sich doch lediglich als Tabellenneunter für die Endrunde der Südstaffel. Die Eisbären aus der Domstadt, die bereits im vergangenen Jahr in der Tabelle ganz oben standen, feierten erneut die souveräne Hauptrundenmeisterschaft und gelten als absolutes Topteam in der dritten Liga.

Ziel und auch Anspruch der Oberpfälzer ist der Aufstieg in die DEL2. Die erste Hürde für das Team von Trainer Kaltenhauser, der unter der Woche seinen Vertrag verlängert hat, lautet nun Memmingen. Der zweitbester Angriff sowie die zweitbeste Verteidigung und das gefährlichste Überzahlspiel der Liga sollen den Indians möglichst früh den Zahn ziehen. Bei einem Blick auf die ligaweite Scorerwertung stechen sofort die drei Regensburger Punktegaranten ins Auge, die alle unter den besten zehn Spielern stehen. Nikola Gajovsky, Richard Divis und Kapitän Peter Flache sorgen seit mehreren Jahren für unzählige Treffer und sollen dem Angriff der Eisbären den nötigen Schwung verleihen. Mit Jakob Weber hat man außerdem einen der Topverteidiger unter Vertrag und im Tor können sich die Domstädter auf Peter Holmgren sowie Patrick Berger verlassen. Mit vier starken und ausgeglichenen Reihen wollen die Favoriten für ordentlich Tempo sorgen und möglichst ohne Probleme in die nächste Runde einziehen. Auch die bisherige Bilanz spricht klar für den Erstplatzierten. In drei Aufeinandertreffen mit den Memmingern stehen zwei Siege (5:3 und 6:2) sowie ein Erfolg nach Penaltyschießen zu Buche.

In der krassen Außenseiterrolle befinden sich hingegen die Indianer aus dem Allgäu. Der ECDC wird sich nach allen Möglichkeiten gegen den Favoriten stellen und vorerst versuchen ein zweites Heimspiel am Hühnerberg zu erzwingen. Ob Verteidiger Niki Meier dabei wieder mitwirken kann, muss sich kurzfristig zeigen. Ansonsten dürften alle Spieler vom letzten Wochenende an Bord sein. Beim nicht mehr relevanten 5:0 Erfolg in Lindau am Sonntagabend zeigten die Memminger zumindest, dass sie ihre oftmals in großer Zahl vorhandenen Chancen auch ausnützen können. Ob dies den Maustädtern auch gegen den großen Favoriten gelingt, kann ab Dienstagabend (20 Uhr) live auf SpradeTV verfolgt werden. Das erste Spiel der Serie findet in Regensburg statt, die zweite Partie am Freitag (20 Uhr) in Memmingen. Eine mögliche Entscheidung könnte schon am Sonntag in der Oberpfalz fallen, ansonsten stehen noch zwei weitere Termine zur Verfügung, um den Halbfinalisten in dieser Best-of-Five-Serie zu ermitteln.


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