Memminger Indians bezwingen auch RegensburgUngeschlagen am Hühnerberg

Drin das Ding: Der ECDC besiegten die Eisbären Regensburg mit 6:4. (Foto: ECDC Memmingen)Drin das Ding: Der ECDC besiegten die Eisbären Regensburg mit 6:4. (Foto: ECDC Memmingen)
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Rund 500 Zuschauer verfolgten die Partie des Dritten gegen den Vierten, trotz der geltenden 2G-Plus-Regel. Da die Testkapazitäten rund um Memmingen komplett ausgeschöpft waren, teilweise keine Termine oder nur nach überaus langer Wartezeit angeboten wurden, richteten die Indians kurzfristig eine Teststation vor der Halle ein, um überhaupt Zuschauern die Möglichkeit eines Stadionbesuchs zu bieten. Zum Sportlichen: Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein schnelles, aber nickliges Spiel. Das erste Tor des Abends fiel auf Seiten der Indians. Leon Kittel sorgte mit einem satten Schuss von der blauen Linie für das 1:0 (9.). Die Hausherren waren besser in der Partie, Regensburg hauptsächlich in Überzahl gefährlich, was die Gäste in der 16.Minute zum 1:1 ausnutzten. Doch die Indianer stellten die Führung noch vor der Pause wieder her. Alec Ahlroth zirkelte die Scheibe mit der Rückhand ins Netz, nachdem er sie gekonnt aus der Luft gefangen hatte.

Im zweiten Drittel baute der ECDC seinen Vorsprung aus. Sergei Topol versenkte ansatzlos mit einem Schlagschuss zum 3:1 in Überzahl. Daraufhin wurde die Begegnung nochmal ruppiger und kampfbetonter. Die Eisbären, die mit allen Tricks arbeiteten, blieben vor allem in Überzahl brandgefährlich. Richard Divis verkürzte in der 34.Minute auf 2:3 für die Domstädter. Aber auch den Indians gelang an diesem Abend vieles in numerischer Überzahl. Matej Pekr hämmerte den Puck ins rechte obere Eck zum 4:2 (37.).

Das letzte Drittel versprach trotz Indianer-Führung noch einiges an Spannung. Denn erneut Divis verkürzte für die Eisbären zum 4:3 (45.). Die Zuschauer sahen dementsprechend einen offenen Schlagabtausch. Regensburg hatte durchaus die Gelegenheit in Überzahl auszugleichen, doch leidenschaftliche Maustädter und eine tolle Leistung von Goalie Marco Eisenhut verhinderten dieses Vorhaben. An diesem Abend sollte der ECDC die Oberhand behalten: Eine Minute vor Ende der Partie erzielte Matej Pekr erneut mit einem harten Handgelenksschuss das so wichtige 5:3. Petr Pohl legte zwanzig Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit nach. Mit einem Schuss durch die Hosenträger verwandelte Pohl zum 6:3. Eine tolle Geste von Trainer Sergej Waßmiller war dann noch die Einwechslung der 51-jährigen Torhüter-Legende Ralf „Birne“ Weinl kurz vor Ende des Spiels. Weinl, der schon lange Zeit immer im Training aushilft, sprang am Wochenende als Vollmer-Ersatz ein. Reine Ergebniskosmetik war zwar noch der Treffer der Eisbären zum 6:4, doch am verdienten Sieg und der guten Laune im Indianer-Lager änderte dies nichts mehr.

Damit bleiben die Memminger am Hühnerberg ungeschlagen und feierten zugleich den neunten Sieg in Folge. Doch bereits in der kommenden Woche warten die aktuellen direkten Konkurrenten auf die Indians. Am Freitag kommen die Starbulls Rosenheim an den Hühnerberg. Am Sonntag geht die Reise zu den Blue Devils Weiden, die weiterhin an der Spitze der Oberliga Süd stehen.

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Oberliga Süd Hauptrunde

Freitag 28.01.2022
Starbulls Rosenheim Rosenheim
- : -
EV Lindau Lindau
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
SC Riessersee Riessersee
EHF Passau Black Hawks Passau
- : -
EV Füssen Füssen
HC Landsberg Riverkings Landsberg
- : -
Höchstadter EC Höchstadt
Blue Devils Weiden Weiden
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Deggendorfer SC Deggendorf
ECDC Memmingen Memmingen
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EC Peiting Peiting
Sonntag 30.01.2022
Deggendorfer SC Deggendorf
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
ECDC Memmingen Memmingen
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Blue Devils Weiden Weiden
Eisbären Regensburg Regensburg
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Deggendorfer SC Deggendorf
SC Riessersee Riessersee
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ECDC Memmingen Memmingen
EV Füssen Füssen
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
EC Peiting Peiting
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EHF Passau Black Hawks Passau
Höchstadter EC Höchstadt
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Blue Devils Weiden Weiden
EV Lindau Lindau
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HC Landsberg Riverkings Landsberg