Löwen ziehen nach 5:1-Sieg in Halbfinale einTölzer Löwen

Löwen ziehen nach 5:1-Sieg in Halbfinale einLöwen ziehen nach 5:1-Sieg in Halbfinale ein
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Schon nach 32 Sekunden musste ECP-Keeper Florian Hechenrieder das erste Mal hinter sich greifen. Florian Strobl traf im Gewusel vor dem Tor zum 1:0. Peiting ließ sich von dem frühen Rückstand nicht schocken, kam seinerseits zu Chancen – auch weil es viele Strafzeiten auf beiden Seiten gab. Zunächst nutzten aber die Löwen eine Möglichkeit, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen zum 2:0  durch Josef Kottmair (14.). Nicht einmal zwei Minuten später folgte dann der Anschlusstreffer von Lubos Velebny (16.). „Es war weiterhin ein enges Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten“, so Löwen-Coach Florian Funk. Im Mittelabschnitt legten allerdings nur noch die Tölzer nach: Dominic Fuchs (28.) und Yanick Dube (33.) erhöhten auf 4:1. „Danach ist Peiting die Kraft ausgegangen und wir haben einen Schub bekommen“, sagte Funk, der die Leistung des Gegners in der gesamten Serie würdigte. Den Schlusspunkt setzte Scott Kishel: Mit einem brachialen Schlagschuss hämmerte er die Scheibe zum 5:1 in die Maschen (47.). Turbulent waren die letzten beiden Spielminuten, in denen Schiedsrichter Ralph Bidoul insgesamt 80 Strafminuten verteilte. Laut wurde es auf den Rängen unter den 1951 Zuschauern, als sich Dominik Walleitner und Florian Stauder gut eine Minute vor Ende der Partie eine handfeste Auseinandersetzung lieferten, die der Tölzer klar gewann. „Walleitner hat den Peitinger exakt getroffen“, war der Kommentar von Florian Funk, der meinte: „Es ist ärgerlich, dass er am Freitag fehlt. Aber wenn jemand mit ihm raufen möchte, versteh' ich auch, dass er zurückhaut.“

Am Freitag beginnt die Halbfinal-Serie gegen den EHC Freiburg für die Löwen mit einem Auswärtsspiel (Spielbeginn: 19.30 Uhr).