Löwen gleichen Serie gegen Peiting aus8:2-Kantersieg

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Von Anfang an war klar, dass es hier um viel geht. Die Teams schenkten sich nichts, jeder Check wurde zu Ende gefahren und das ein oder andere Mal die Fäuste ausgefahren. Die Tölzer Löwen machten klar, dass sie die Serie unbedingt ausgleichen wollten. In der achten Minute, als Tom Kimmel auf der Strafbank saß, blockte Florian Strobl einen Peitinger Schuss und fuhr einen Konter. Eiskalt verwandelte er zur Führung. „Eine starke Aktion“, kommentierte Löwen-Coach Axel Kammerer. In doppelter Überzahl stocherte Johannes Sedlmayr den Puck zum 2:0 (15.) über die Linie.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts kam Peiting heran. Ebenfalls mit zwei Mann mehr auf dem Eis markierte Brad Miller den Anschlusstreffer (23.). „Wir hatten Chancen auf den Ausgleich“, sagte Peitings Coach John Sicinski nach der Partie. Stattdessen aber fiel das nächste Tor für die Löwen: Strobl kam von der Strafbank, passte auf Maxi Kammerer, der wiederum Sedlmayr bediente: 3:1 (25.). „Das war das entscheidende Tor“, sagte Axel Kammerer. Sicinski sah den Knackpunkt in der Matchstrafe gegen Andreas Feuerecker wegen Stockstichs (33.). „Da hatten wir noch Glück, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben.“ Thomas Schenkel war der Torschütze (36.).

Im Schlussabschnitt schraubten die Löwen den Spielstand bei nur noch einem Gegentreffer in die Höhe: Klaus Kathan nach schönem Zusammenspiel mit Sedlmayr und Kammerer (49.), Kammerer (51.), Schenkel (53.) und Christoph Fischhaber (54.) spielten den höchsten Saisonsieg der Tölzer Löwen heraus.

Axel Kammerer wollte das Ergebnis allerdings nicht zu hoch bewerten. „Es steht erst 1:1 in der Serie. Das sind enge, harte Spiele. Am Dienstag geht es in Peiting weiter. Ich freu’ mich drauf.“ Spielbeginn in Peiting ist um 20 Uhr.

Am Freitag, 18. März, findet Spiel vier der Play-off-Serie in der Hacker-Pschorr Arena statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

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