Löwen besiegen Sonthofen in 75. Minute durch Kornelli-TraumtorErneute Nervenschlacht

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Es begann denkbar schlecht für die Tölzer vor knapp 3500 Zuschauern. Simon Sezemsky (6.) und Marco Sternheimer (12.) brachten die Gäste mit 2:0 in Führung: Der erste Treffer fiel im Gewühl, der zweite im Powerplay. Die Löwen fanden im ersten Drittel noch nicht zu ihrem Spiel, wenngleich sie etwa durch Franz Mangold auch ihre Chancen gehabt hätten. Das Spiel veränderte sich schlagartig nach der ersten Pause: Innerhalb von nur 55 Sekunden schlugen Johannes Sedlmayr und Franz Mangold zu und gestalteten die Partie wieder offen. „Das darf in einem Play-off-Halbfinale nicht passieren“, haderte ERC-Coach Heiko Vogler mit den beiden schnellen Gegentoren. Fortan war es ein heißer Schlagabtausch: Möglichkeiten ergaben sich auf beiden Seiten.

Nach der zweiten Unterbrechung erstmal wieder eine kalte Dusche für die Löwen: Maximilian Hadraschek brachte Sonthofen nach nur 36 Sekunden erneut in Führung. Aber wie schon nach dem ersten Rückstand „haben wir nicht aufgegeben“, sagte Axel Kammerer. In Überzahl glich Florian Strobl aus (47.). Weiter wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und hätten die Partie nach 60 Minuten für sich entscheiden können. So aber ging es erneut in die Verlängerung.

Diesmal mussten die Zuschauer länger zittern als zuletzt. Bis zur 75. Minute dauerte es, dann setzte sich die dritte Reihe im Sonthofener Drittel fest und Julian Kornelli hämmerte den Puck unhaltbar in die Maschen. „Ein Traumtor“, sagte Vogler und Axel Kammerer pflichtete ihm bei. „Kompliment an beide Mannschaften“, sagte der Sonthofener Coach in der Pressekonferenz. „Das war Eishockey mit Leidenschaft, Charakter und Herz.“ Auch Kammerer hatte eine gute Partie von beiden Seiten gesehen. „Das war ein unglaubliches Eishockey-Spiel.“

Nach dem Sieg führen die Tölzer Löwen in der Serie nun mit 2:1 und können bereits am Ostermontag in Sonthofen ins Finale einziehen (Spielbeginn: 18 Uhr).

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