Lindau Islanders und Trainer Gerhard Puschnik gehen getrennte WegeEVL-Vorsitzender Bernd Wucher: „Wir gehen als Freunde auseinander“

Gerhard Puschnik ist nicht mehr Trainer des EVL. (Foto: EV Lindau Islanders)Gerhard Puschnik ist nicht mehr Trainer des EVL. (Foto: EV Lindau Islanders)
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„Da ich selbst noch nicht sicher bin, ob und wohin mein Weg weitergeht, habe ich es nur fair gegenüber dem EVL-Vorstand empfunden, dies in einem frühen Gespräch zu klären und Lindau genug Zeit zum Handeln zu geben“, sagte Gerhard Puschnik. Bernd Wucher bedankte sich im Namen des gesamten Vorstandes bei dem ehemaligen österreichischen Nationalspieler für die geleistete Arbeit in Lindau. „Wir haben mit dem Erreichen der Playoffs in dieser so schwierigen Saison unser Ziel erreicht“, sagte Wucher. Die Islanders wollen zeitnah einen Nachfolger für den scheidenden Headcoach präsentieren.

Gerhard Puschnik hatte die EV Lindau Islanders Im Herbst 2020 als Headcoach übernommen und unter widrigen Umständen bis in die Play-offs geführt.  Dort war dann Endstation für die Islanders im Duell mit den Selber Wölfen. „Es war eine sehr außergewöhnliche Saison. Mir hat die Zeit gefallen“, erklärte Puschnik rückblickend. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit diesen großartigen Spielern, die immer Einsatz und Ehrgeiz in die Eishalle gebracht haben, zu arbeiten.“

Die gesamte Saison stand wegen der Covid-19-Pandemie unter schwierigen Vorzeichen.  So musste sich nahezu der komplette EVL-Kader schon während der Vorbereitung in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Kaum hatten die Islanders den Spielbetrieb wieder aufgenommen, kam der zweite Rückschlag: Mitte November ergab eine Testreihe positive Befunde bei insgesamt 14 Akteuren.  Es erfolgte eine erneute Spielpause. Trotz der diversen Schwierigkeiten kämpfen die Islanders bis zum Abschluss der Hauptrunde um die direkte Qualifikation für die Playoffs. Die Inselstädter verpassten den Platz unter den besten sechs Teams der Oberliga Süd nur denkbar knapp, erreichten aber über die Pre-Playoffs das Viertelfinale in der K.o.-Runde. Gerhard Puschnik: „Es war auch schwierig in diesem Pandemie-Jahr mit insgesamt drei Vorbereitungs-Phasen, aber die ganze Organisation meisterte diese Herausforderung außerordentlich gut.“

Seine Trainer-Philosophie hatte Puschnik einmal so beschrieben: „Das Glück muss man sich erarbeiten. Wenn ich zuhause sitze und nichts tue, kann ich nicht behaupten, dass ich kein Glück gehabt habe. Wenn ich hart arbeite, wenn ich konsequent arbeite, kommt das Quäntchen Glück von allein. Aber ich muss es mir verdienen.“

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