Lindau Islanders schlagen sich gutKnappe Niederlage in Weiden

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Da die vor den Islanders liegenden Mannschaften aus Sonthofen und Memmingen punkteten und sich um vier bzw. zwei Zähler absetzten, müssen die Lindauer nun fürchten, den Anschluss zu verlieren. Zumal mit Regensburg, Peiting und Rosenheim Top- Gegner warten, gegen die es schwer werden wird, Zählbares zu holen.

Dabei lieferten die Lindauer beim Tabellendritten erneut eine Leistung auf Augenhöhe ab, verschliefen aber den Anfang. „Wir waren zu Beginn zu hektisch“, sagte Trainer Dustin Whitecotton über den Auftritt seiner Mannschaft in den sieben Minuten, in denen Weiden mehr als das eine Tor von Martin Heinisch hätte erzielen können (5.). Nachdem die Gäste allerdings ihre Beine aus dem Busgepäck nachgeliefert bekamen und ins Laufen gerieten, gelang recht schnell der Ausgleichstreffer. Sascha Paul war es, der konsequent zum Tor zog und Martin Wenters Schuss nach neun Minuten im Nachsetzen über die Linie drückte. „Danach war es ein gutes und enges Spiel“, sagte Whitecotton, in dem aber die Gastgeber doch den Tick zielstrebiger agierten. Gerade als die Islanders ein Unterzahlspiel überstanden hatten, traf Matt Abercrombie doch noch zur 2:1-Drittelführung für die Oberpfälzer (18.).

Dies korrigierten die Lindauer recht schnell. Schon nach eineinhalb Minuten des zweiten Durchgangs war Simon Klingler zur Stelle und erzielte nach Vorlage Zdenek Cechs den erneuten Ausgleich. Obwohl sich die Islanders mehr Spielanteile eroberten gelang ihnen allerdings nicht die Führung. Dies verhinderte der Pfosten gegen Michal Mlynek. Besser machte es Weiden dann in Überzahl beim 3:2 von Vitali Stähle (32.).

Beide Teams hatten in der Folge ihre Chancen und die beiden Keeper einiges zu tun. Die Islanders drückten gerade im Schlussdrittel mächtig auf den Ausgleich, hatten auch ein Chancenplus von 11:7, brachten die Scheibe aber nicht an Blue Devils Goalie Johannes Wiedemann vorbei. Der hatte noch einmal Glück bei einem weiteren Pfostenschuss Mlyneks, vollbrachte aber zwei Minuten vor dem Ende seine größte Tat, als er die beste EVL-Chance von Adrian Kirsch glänzend zunichtemachte. Das 4:2 erneut durch Abercrombie fiel 62 Sekunden vor dem Ende, als Whitecotton Henning Schroth zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.

Erneut gab es also viel Lob für die Lindauer – was allerdings ohne Punkte wertlos ist. Und die Aufgaben werden nicht einfacher. Am Mittwoch (18 Uhr) müssen die Islanders erstmals in dieser Saison bei den Eisbären Regensburg ran, die zuletzt Waldkraiburg mit 10:0 aus der Donau- Arena schossen, aber das Spitzenspiel gegen Peiting mit 4:7 verloren. Der Tabellenvierte um die beiden Oberliga- Süd Topscorer Nikola Gajovsky (27 Punkte) wird also mit mächtig Wut im Bauch gegen die Islanders auflaufen und den Eindruck vom Sonntag korrigieren wollen. Die Islanders treten in diesem Spiel als krasser Außenseiter an.

Tore: 1:0 (04:15) Heinisch (Straka, Waldowsky), 1:1 (8:47) Paul (Wenter, Miller), 2:1 (17:45) Abercrombie (Herbst, Pauker), 2:2 (21:23) Klingler (Cech), 3:2 (31:33) Stähle (Abercrombie, Pauker – PP1), 4:2 (58:58) Abercrombie (Stähle, Noe – ENG). Strafen: Weiden 4, Lindau 6. Zuschauer 1322.


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