Lange mitgehalten, am Ende zu deutlich verloren

Lange mitgehalten, am Ende zu deutlich verlorenLange mitgehalten, am Ende zu deutlich verloren
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Auf einen bis auf den sich am Samstag krank gemeldeten Ritter vollzähligen Kader konnte VER-Trainer Holden beim souveränen Tabellenführer EC Peiting aufbieten. Der Favorit konnte zu Spielbeginn zugleich seine Heimstärke unter Beweis stellen und die ersten Chancen herausfahren. Keeper Kümpel hatte gegen Kottmair und Eichberger indes keine Probleme. Im Gegenzug versuchten die Wölfe ihren ersten Angriff, Hendrikson schoss jedoch am Tor vorbei. Die Gastgeber bauten aber weiter gehörig Druck auf. Den ersten schnellen Angriff konnte der Selber Goalie noch abwehren. Nur wenig später startete Peiting den nächsten flotten Break. Rohrbach und Torschütze Slanina nutzten die 2:1-Situation eiskalt zur Führung aus. Der VER hatte in der Folge alle Hände voll zu tun, um dagegen halten zu können. Gefahren konnten wie auch in Unterzahl abgewendet werden. Selb versteckte sich trotz der Gegenangriffe nicht und erarbeitete sich nun seine eigenen Möglichkeiten. Ein erstes Überzahlspiel wurde noch zu umständlich gespielt. Besser wurde es in einer zweiten Powerplay-Situation. Jeschke traf hier bei einem Zuspiel die Scheibe allerdings nicht richtig. Peiting gelang es nun sich zu befreien und konnte gar einen Konter starten, den Kümpel souverän beendete. Die vehementen Bemühungen der Wölfe wurden schließlich in der 17. Minute belohnt. Zunächst war es Piwowarczyk, dann im Nachfassen Heilman, die ihre Chancen hatten, ehe Hördler mit dem verdienten Ausgleichstreffer zur Stelle war. Ein nächster schneller Offensivversuch von Thielsch klärte Keeper Hechenrieder sicher.

Zwar waren die Gastgeber auch anfangs des zweiten Abschnitts mehr in der Offensive zu finden, wie die Wölfe hatten aber auch sie ihre Schwierigkeiten, sich richtig durchsetzen zu können. Ausgerechnet als der VER in Überzahl war, hatte man kurz nicht aufgepasst. Peiting konterte und zog im Nachschuss erneut in Front. Die Selber Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Mudryks Schuss ging noch an den Außenpfosten. Danach setzte sich Piwowarczyk hinter dem Kasten der Hausherren durch, passte vor das Tor, wo Fischer dankend aufnahm und den Ausgleich erzielte. Keine drei Minuten später durfte sich der mitgereiste Anhang gar über die Führung der Wölfe durch Hördler freuen, der den Schlagschuss von Jeschke erfolgreich abfälschte. Der Jubel darüber war aber nur von kurzer Dauer. Selb gab die Scheibe im Aufbauspiel her, Sedlak nutzte dies aus und traf zum 3:3. Kümpel bekam gegen den druckvollen Gegner weiter viel Arbeit, er erwies sich aber erneut als starker Rückhalt. Auf der Gegenseite war es aber ebenso der Keeper, der vor der Pause gegen Hördler und Geisberger gute Reflexe zeigte.

Im Schlussdrittel, in dem Hendrikson verletzungsbedingt nicht mehr dabei war, hatten beide Mannschaften zunächst jeweils ihre Schwierigkeiten, durch die gegnerische Verteidigung zu kommen. Unglücklich dann allerdings aus Selber Sicht der Gegentreffer in der 45. Minute, den Simon mit einem Bauerntrick erzielte. Die nächste Gefahrensituation entschärfte T. Schneiderin letzter Not mit einem Foul. Das folgende Unterzahlspiel konnte noch überstanden werden. Die Einheimischen suchten aber weiter die Vorentscheidung. Der Pfosten war zunächst noch auf der Seite der Wölfe. Peiting setzte jedoch weiter kräftig nach und kam schließlich zum 5:3. Die Chance zum unmittelbaren Anschluss war noch gegeben. Im direkten Gegenzug machte der Spitzenreiter das halbe Dutzend aber voll und erhöhte gar noch weiter. Kurz vor dem Ende konnte Piwowarczyk noch zum 7:4-Endstand verkürzen.

Tore: 1:0 (4:55) Slanina (Rohrbach), 1:1 (16:57) Hördler (Heilman, Piwowarczyk), 2:1 (25:52) Kottmair (Kreitl, 4-5), 2:2 (28:49) Fischer (Piwowarczyk, Hördler), 2:3 (31:35) Hördler (Jeschke, R. Schneider), 3:3 (32:17) Sedlak, 4:3 (44:38) Simon (Gerartz), 5:3 (50:24) Kottmair, 6:3 (51:03) Sedlak (Kreitl), 7:3 (52:22) Kottmair (Eichberger), 7:4 (57:20) Piwowarczyk (Heilman). Strafen: Peiting 6, Selb 8. Zuschauer: 584.

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