Kooperation zwischen Füchsen und Tigers – Dam kommt, Göldner pausiert EHC Bayreuth

Kooperation zwischen Füchsen und Tigers – Dam kommt, Göldner pausiert Kooperation zwischen Füchsen und Tigers – Dam kommt, Göldner pausiert
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Oliver Dam neu im Tigers-Kader

Mit dem 20-jährigen Oliver Dam wechselt ein junger Stürmer, der zuletzt für Schweinfurt in der Oberliga aufgelaufen ist, zum EHC Bayreuth. Der 1,83 Meter große und 80 Kiloramm schwere Rechtschütze, der in Nürnberg das Eishockeyspielen erlernt hat und seine Ausbildung später in Regensburg fortsetzen konnte und dort in der Juniorenbundesliga und DNL auflief, kehrt zurück nach Franken und wird in Nürnberg ein Studium beginnen. 21 Mal lief der junge Stürmer 2012 für die Höchstadt Alligators in der Bayernliga auf. Zur letzten Saison stand Dam dann im Kader der Mighty Dogs und absolvierte in Haupt- und Abstiegsrunde insgesamt 44 Partien, in denen er sieben Mal ins Schwarze traf. Dam, der einen Vertrag für die kommende Spielzeit unterschrieben hat, ist sowohl für die erste Mannschaft wie auch für die Junioren spielberechtigt. Oliver Dam, der in den nächsten Tagen in Bayreuth eintreffen wird, ist schon gespannt auf seine neuen Teamkameraden: „Ich freue mich, bald mit den Jungs trainieren zu können. Bayreuth hat sehr erfahrene Spieler in seinen Reihen, von denen ich sicher noch viel lernen kann. Das ist eines meine Hauptziele. Natürlich möchte ich so viel wie möglich spielen und mich dementsprechend weiterentwickeln. Dazu ist Bayreuth für mich der perfekte Standort.“

Göldner pausiert

Roman Göldner, der während der Aufstiegssaison 2012/13 aus Weiden nach Bayreuth gewechselt war, wird vorerst nicht mehr für die Tigers auflaufen. Für Roman Göldner, der vor kurzem eine neue Arbeitsstelle außerhalb von Bayreuth angetreten hat, ist die zukünftige berufliche Belastung mit dem großen Aufwand im Oberliga-Eishockey nicht mehr vereinbar. Die Verantwortlichen des EHC Bayreuth respektieren selbstverständlich den Wunsch Göldners und werden seiner beruflichen Entwicklung, die im Augenblick Priorität genießt, nicht im Wege stehen. Da er auch für keinen anderen Verein aufs Eis gehen wird, ruht der noch für diese Saison gültige Vertrag mit dem EHC Bayreuth im Augenblick. Beide Seiten bekräftigten, dass man in Kontakt bleiben wird und Göldner jederzeit, sollte es seine Zeit erlauben, ein gern gesehener Gast im Training der Tigers ist.

Weißwasser und Bayreuth unterzeichnen Kooperationsvertrag für zunächst zwei Jahre

Oberligist Bayreuth und Zweitligist Weißwasser haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser sieht vor, dass beide Teams künftig gemeinsam junge Talente fördern.  So sollen in Bayreuth junge Weißwasseraner Spieler Wettkampfpraxis erhalten, die sich in der zweiten Liga noch nicht durchsetzen konnten. Umgekehrt werden auch Talente aus Bayreuth die Chance bekommen, sich in der DEL2 zu beweisen. Die Vereinbarung ist zunächst für zwei Jahre abgeschlossen, mit der Option für eine dritte Spielzeit.

„Ich sehe die Oberliga Süd als die in der Breite am stärksten aufgestellte Liga unterhalb der DEL2.  Deshalb ist sie für die Entwicklung von jungen Talenten ideal. Nach dem wir die Kooperation mit Jonsdorf  gekündigt haben,  gab es in den letzten Monaten sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen in Bayreuth. Wir haben gemerkt, dass wir mit unseren Ideen zum Thema Nachwuchsförderung auf einer Wellenlänge liegen und mit diesem Projekt wirklich Spielern in beiden Mannschaften helfen können, sich weiterzuentwickeln“, so Füchse-Sportdirektor Ralf Hantschke.

In einer ersten Maßnahme wird Füchse-Torwart Johannes Wiedemann mit einer Doppellizenz ausgestattet und kann für beide Klubs spielen. Umgekehrt erhält auch der Bayreuther Torwart Friedrich Hartung eine Doppellizenz.

„Unser Trainer Sergej Waßmiller und Füchse-Coach Dirk Rohrbach werden in noch anstehenden Gesprächen ausloten, welche weiteren Spieler auf beiden Seiten für eine Lizenzierung in Frage kommen. Beide Vereine sind sich aber einig, dass es wenig Sinn macht, Spieler nur für eine Partie zu holen. Dafür ist die Entfernung zwischen Weißwasser und Bayreuth zu groß und die Belastung für die jungen Leute zu hoch“, sagt Tigers Team-Manager Dietmar Habnitt.

Beide Seiten sind sich einig, dass die erste Saison der Kooperation zunächst auch dazu dient, sich gegenseitig kennenzulernen und die Partnerschaft Schritt für Schritt auszubauen und anzupassen. Deshalb ist das Projekt auch längerfristig angelegt.