Klostersee zweimal Gegner der TigersEHC Bayreuth

Klostersee zweimal Gegner der TigersKlostersee zweimal Gegner der Tigers
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Die Grafinger sind aktuell Tabellenachter mit 15 Punkten, direkt platziert hinter dem EHC Bayreuth mit 19 Punkten. Sie hatten aber alles andere als gute Vorzeichen für diese Saison. Kurz vor Trainingsbeginn fiel die Kälteanlage im Grafinger Eisstadion aus, so dass die Vorbereitung auf dem Eis erst mit Verspätung beginnen konnte. Zudem wurden ihnen die vier in den beiden ersten Saisonspielen errungenen Punkte am „grünen Tisch“ aberkannt, da US-Boy Ben Warda noch keine Spielberechtigung für Pflichtspiele hatte. Dadurch rutschten die Oberbayern auf den letzten Platz ab und arbeiteten sich von Spiel zu Spiel wieder nach oben.

Die Grafinger ließen nach der letzten Saison gleich eine ganze Reihe von Leistungsträgern ziehen. Um Routinier Gert Acker, den zweitligaerfahrenen Dominik Quinlan und den bärenstarken, bereits DEL-Luft geschnupperten Torhüter Martin Morczinietz wurde eine junge Truppe aufgebaut. Dabei profitierte der Verein von seiner ausgezeichneten Nachwuchsarbeit. Neben Warda wurde sein Teamkamerad Trevor Elias aus Kanada von der Western Michigan University als Kontingentspieler verpflichtet. Warda ist mit 16 Punkten (5T./11A.) bereits Topscorer, während Elias nach verheißungsvollem Start durch eine Fußoperation gestoppt wurde.  Zudem kamen die Stürmer Daniel Möhle und Peter Meier von den Oberliga-Konkurrenten Deggendorf und Füssen sowie Defener Nikolaus Senger vom Zweitligisten Rosenheim. Zusammen mit den „jungen Wilden“ wie Nicolai James Quinlan (19) und Dominik Unverzagt (21) sorgt er für eine stabile Verteidigung.

In den letzten Wochen wussten die Grafinger vor allem in den Heimspielen zu überzeugen. Vier Siege in Folge sind ein klarer Beleg dafür. Aber auch auswärts fuhren die Schützlinge von Coach Doug Irwin mehrmals Punkte ein, wie die Siege in Schweinfurt, Regensburg und Bad Tölz (das dann mit 0:5 gewertet wurde) zeigen. Die Tigers müssen also hellwach sein. Klostersee lebt vom Kampf und vom Einsatz bis zur letzten Minute.

Christopher Kasten ist wieder im Training. Ob es schon reicht für einen Einsatz, steht noch nicht fest. Ansonsten werden nur die Dauerverletzten Juhasz und Pauker fehlen, alle anderen sind fit. "Es erwartet uns eine schnelle Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Da müssen wir dagegen halten und vor allem bei Standard- und Überzahlsituationen dran sein", beschreibt Coach Sergej Waßmiller den Gegner.