Klare Sache gegen DeggendorfSelber Wölfe

Klare Sache gegen DeggendorfKlare Sache gegen Deggendorf
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Das Verletzungspech reißt nicht ab bei den Wölfen. Zwar meldete sich Herbert Geisberger wieder fit, nun muss Trainer Cory Holden aber die nächsten drei Wochen auf Dennis Schütt (Bänderverletzung) verzichten. Zum Unparteiischen schreiben die Wölfe in ihrer Mitteilung: Was gestern Abend aber noch schwerer in das Gewicht fiel, war die Leistung von Hauptschiedsrichter Linnek, der in der Autowelt-König-Arena nicht zum ersten Mal Spieler und Fans gegen sich aufbrachte. Mit nicht nachvollziehbaren Strafzeiten sorgte der Unparteiische aus Berlin immer wieder für Unterzahlsituation auf Seiten der Hausherren.“

Wenn fünf Selber aber fünf Deggendorfern auf dem Eis gegenüberstanden, war es ein sehr intensiv geführtes Spiel, das schon Play-off-Charakter hatte. Hohes Tempo, blitzsaubere Checks, Klasse-Stimmung und zwei ganz starke Keeper prägten das erste Drittel, im dem die hoch motivierten Wölfe gleich vier Unterzahlsituationen ohne Schaden überstanden. Großen Anteil daran, dass den Zuschauern auch ohne Tore nicht langweilig wurde, hatten freilich auch die Gäste aus Deggendorf, die sich nicht versteckten und VER-Keeper Marko Suvelo vor einige schwierige Prüfungen stellten.

Herrlich herausgespielt über Piwowarczyk und Geisberger hatte Mudryk wenig Mühe, den Puck zum 1:0 ins Netz zu befördern. Die Hausherren drängten nun vehement auf den zweiten Treffer. In der 26. Minute sogar in Überzahl – aber nicht lange. Keiner wusste warum, aber VER-Verteidiger Tim Schneider folgte dem Deggendorfer Maier auf die Strafbank und bekam noch zehn Minuten Disziplinarstrafe aufgebrummt.

Gespielt wurde mit großem Einsatz und feinen Kombinationen. Piwowarczyk hatte nach Zuspiel von Mudryk das 2:0 auf dem Schläger, traf den Puck aber alleine vor Torwart Agricola aber nicht richtig. Besser machte es in der 36. Minute Dan Heilman, der mit all seiner Routine den Gästekeeper verlud und die Scheibe per Rückhand in den Winkel setzte. In der 40. Minute meldete sich auch noch Torjäger Geisberger eindrucksvoll zurück und donnerte den Puck zum 3:0 in die Maschen.

Auch der Start ins Schlussdrittel gelang den Wölfen bestens. Erneut war es Geisberger, der mit einem trockenen Schuss aus dem Handgelenk zum 4:0 traf und die Fans in Verzückung versetzte. Nun gab sich Deggendorf geschlagen. Piwowarczyk und Mudryk setzten für die vor Spielfreude sprühenden Wölfe noch zwei Treffer drauf. Und zur Freude aller im VER-Lager durfte Torwart Marko seinen zweiten Shutout dieser Saison feiern.

Für das Spiel am kommenden Freitag, 25. Januar, beim 1. EV Weiden erhält der VER Selb 300 Eintrittskarten. Diese sind im Vorverkauf ab Dienstag in der Geschäftsstelle der Wölfe am Eisstadion erhältlich.

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