Kampf um Platz drei spitzt sich nach EHC Heimniederlage zuEHC Bayreuth

Kampf um Platz drei spitzt sich nach EHC Heimniederlage zuKampf um Platz drei spitzt sich nach EHC Heimniederlage zu
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In diesem direkten Verfolgerduell gab es durch zahlreiche Ausfälle und den lettischen Neuzugang Tilla gleich mehrere gravierende Umstellungen in den Formationen der Tigers. Zeilmann übernahm den Abwehrposten des verletzten „Quarterbacks“ Potac in der Paradereihe und Tilla führte Juhasz und Holzmann als Center. Daneben fehlten auch weiterhin Müller, Wolsch und Schadt sowie Pleger verletzungsbedingt gegen die fast in Bestbesetzung agierenden Oberbayern. Im ersten Überzahlspiel gelang Bartosch relativ schnell die Führung, da sein Schuss von außen Hechenrieder durch rutschte. Die Antwort des ECP folgte aber umgehend, als Krabbat nach einem verlorenen Zweikampf hinter dem Tor im Slot von der Tigers-Abwehr schlicht vergessen wurde und dankend einnetzte. Das Spiel lief dann eine Zeit relativ ausgeglichen mit einzelnen Chancen auf beiden Seiten, die aber Beute der nun starken Goalies wurden bis die Gelb-schwarzen das Tempo noch einmal etwas anzogen. In den letzten 7 Minuten hatte man dann noch drei Hochkaräter, doch Kolozvary, Tilla und Geigenmüller brachten die Scheibe nicht unter und so ging man mit einem für die Gäste etwas glücklichen 1:1 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt übernahm dann aber mehr und mehr der ECP die Spielregie, weil den Tigers die Ideen und Ruhe im Aufbau fehlten. Da man oft schon in der neutralen Zone hängen blieb, häufig die wichtigen Zweikämpfe verlor und kaum mehr Torchancen erspielte, stieg die Verunsicherung immer weiter und neben zwei Pfostentreffern brachten Saal und Fröhlich ihre Farben nun auch völlig verdient in Führung. Das Körperspiel des EHC ließ in dieser Phase zu Wünschen übrig und die Peitinger erstickten die Versuche der Hausherren ins Spiel zu kommen, laufstark und gut organisiert meist schon frühzeitig im Keim. Auch in der Abwehr hatten die Tigers diesmal nicht die nötige Sicherheit bzw. Ordnung und erlaubten dem Gegner öfters viel zu viel  Platz in der Mitte mit brand gefährlichen Szenen nach oft dem gleichen Muster herausgespielt. Das Übergewicht der Rot-weißen war in dieser Phase in fast allen Belangen deutlich.

Für die letzten 20 Minuten mobilisierten die Oberfranken dann noch einmal alles. Der ECP hatte nun klar die extrem defensive Marschroute bekommen mit oberster Priorität Sicherheit in der Abwehr. Es gab kaum noch Gegenangriffe und oft wurde die Scheibe nur kontrolliert weg gespielt um den Spielaufbau und den Schwung der Tigers gar nicht erst aufkommen zu lassen. Das machten die Gäste aber ziemlich geschickt und effektiv bis ihnen auch einmal ein größerer Fehler unterlief. Auch die Zuschauer im Tigerkäfig versuchten die Mannschaft zu puschen. Wille und Moral kann man dem Tigerrudel jedenfalls nicht absprechen, auch wenn ihnen diesmal lange die rechten Mittel fehlten. Dem besten Bayreuther des Abends, dem unermüdlich rackernden Pietsch, war es dann vorbehalten, nach dem er sich die Scheibe wieder einmal erkämpft hatte, mit der Rückhand nach seiner Einzelaktion den Anschlusstreffer zu erzielen und seinen Kollegen noch einmal etwas „Leben einzuhauchen“. Davon nochmals angestachelt drängten die Wagnerstädter zwar noch auf den Ausgleich, nahmen auch den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis, ein weiterer Treffer gelang aber nicht. So blieb es beim knappen aber nicht völlig unverdienten Sieg der Gäste, der die Plätze drei bis fünf nun auf einen Zähler zusammen rücken ließ. Da die Potac-Verletzung zum Glück doch nicht ganz so schlimm scheint, wie zuerst befürchtet, heißt es nun sich in den nächsten Wochen weiter durchzukämpfen, bis alle Fehlenden wieder dabei sind und die bisher hervorragende Saisonleistung zu bestätigen.

Tore: 1:0 (4.) Bartosch (Kolozvary, Thielsch/5-4), 1:1 (5.) Krabbat (Fröhlich, Baindl), 1:2 (23.) Saal (Eichberger, Velebny), 1:3 (34.) Fröhlich (Stauder, Baindl), 2:3 Pietsch (Holzmann, Sevo). Strafen: Bayreuth 4, Peiting 12. Zuschauer: 1321.


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