Kämpferisch ins WochenendeEC Peiting

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Kämpferisch geht es für den ECP in das neue Wochenende. Auch wenn es am vergangenen Sonntag eine Niederlage gegen Freiburg gab (3:4 nach Verlängerung), so war das Gefühl nach Spielende irgendwie anders, besser: „Das war unsere bislang beste Saisonleistung“, lobte Trainer John Sicinski. „Die Jungs haben Gas gegeben, sich auf der Bank angefeuert. So müssen wir jedes Wochenende auftreten!”

In der Tat wirkte der ECP über weite Strecken sehr konzentriert, rannte, checkte, spielte es einfach. Symbol dessen war das 3:2-Führungstor durch Andreas Feuerecker. Pass, Direktschuss, Tor – ganz einfach. „Es bringt nichts, wenn wir dem Torhüter freie Sicht lassen und schießen. Unsere Stürmer müssen da hin gehen, wo es weh tut, und den Goalies die Sicht nehmen. Wenn du das nicht machst, wirst du einmal von hundert Versuchen treffen“, gibt Sicinski den „Gameplan“ für Sonthofen und Deggendorf vor. Ein Plan, mit dem Kapitän Thomas Zeck äußerst einverstanden ist und ergänzt: „Eigentlich sind das ganz grundlegende Dinge, aber es ist auch so, dass uns momentan immer mal die Cleverness fehlt, um Spiele letztendlich zu gewinnen. Unnötige Strafen zum Beispiele im Angriffsdrittel und solche Sachen – klar, kann man das nicht alles sofort abstellen und davon ausgehen, dass wir jetzt neu in die Saison starten und nur noch gewinnen, aber wir arbeiten daran. Wenn wir in der Defensive gut stehen und in der neutralen Zone keine Fehler machen oder uns Nachlässigkeiten leisten, dann kommen vorne die Chancen, die wir brauchen, um Spiele zu gewinnen.“

In Sonthofen gilt es besonders auf die Spielmacher Rob McFeeters, Petr Sikora oder Ron Newhook zu achten. „Wenn die Zeit und Raum haben, können sie gute Sachen mit der Scheibe machen“, warnt John Sicinski. Außerdem haben sich die Bulls zuletzt im Tor noch einmal verstärkt und Bayreuth zu Hause geschlagen. „Wir fahren aber hin, um Punkte zu holen. Aber das klappt nur mit der gleichen Einstellung wie gegen Freiburg.“

„Wenn wir unser Potenzial nutzen, unsere Linie spielen, dann werden wir Erfolg haben. Ob jetzt Sonthofen oder Deggendorf der unangenehmere Gegner für uns ist, kann ich gar nicht sagen. In dieser Liga schlägt sowieso jeder jeden, knapp oder hoch“, so Thomas Zeck. Schwierig wird es auf jeden Fall, denn erstens sind beide Gegner gute Teams und zweitens hat die Peitinger Mannschaft einige Ausfälle zu verkraften: Anton Saal fehlt weiterhin mit Hand- und Knieproblemen, Florian Stauder ist gesperrt, Tim Rohrbach leidet noch immer an einer Schulterverletzung, neu im Lazarett ist Fabian Weyrich, der sich im Training einen Mittelfußbruch zugezogen hat (vier bis sechs Wochen Pause). Da kommt den Nachrückern aus der DNL2-Truppe wieder eine besondere Bedeutung zu.

In der Vorbereitung gab es gegen Sonthofen Sieg und Niederlage, Deggendorf kreuzt am Sonntag erstmals in dieser Saison mit dem ECP die Klingen.

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