Islanders zu Gast bei den Selber Wölfe – Löwen warten„Zwei offensive Mannschaften mit viel Tempo“

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Am vergangenen Wochenende haben die Wölfe drei Punkte mit in den Wolfsbau genommen. In den beiden Spielen gegen Sonthofen und Weiden hat Trainer Henry Thom gleichermaßen Licht und Schatten gesehen. Thom: „Sonthofen hat über weite Strecken richtig gut gespielt und wir konnten an diesem Tag wenig dagegensetzen. Solche Tage gibt es (1:4). Wichtig war, dass wir eine Reaktion gegen Weiden gezeigt haben, zumindest 48 Minuten lang. Auch wenn man 5:1 führt, dürfen wir nicht von unserem taktischen Konzept abweichen. Auch dann zählt der Mannschaftserfolg und damit auch die Defensivaufgaben. Wir wollten nur noch munter Tore schießen. Aber am Ende zählen nur die drei Punkte und die haben wir eingefahren (6:4).“

Das anstehende Wochenende eröffnen die Wölfe mit einem Heimspiel gegen die Islanders aus Lindau. Und das die Mannschaft von Dustin Whitecotton mehr kann als Platz sieben oder acht, zeigt sie mittlerweile auch. „Zu Hause haben wir 23 Sekunden vor Schluss das entscheidende Tor gemacht, in Lindau knapp und nervenaufreibend mit 7:5 gewonnen. Vor Lindau muss ich niemanden mehr warnen. Sie hatten große Veränderungen im Kader, haben jetzt noch einen neuen Torhüter bekommen. Das muss sich finden. Aber man sieht die Handschrift des Trainers und diese Mannschaft wird noch viele sogenannte Favoriten stolpern lassen. Wir werden am Freitag zwei offensive Mannschaften mit viel Tempo sehen. Lindau wird sich nicht wie viele andere in der Netzsch-Arena  hinten einigeln. Das wird eine richtig harte Nuss und ein tolles Spiel. Wir freuen uns drauf!“

Nicht viel gemütlicher wird das erste Aufeinandertreffen der Wölfe bei den Löwen in Waldkraiburg ausfallen. Und das nicht nur, weil man sich das erste Mal in dieser Saison begegnet. „Waldkraiburg ist wie Lindau sehr schwer in die Saison gekommen. Aber auch die Löwen scheinen sich langsam zu fangen. Sie haben mit Goalie Björn Linda eine wichtige Stütze verloren, aber seit letzter Woche ihren Erfolgstrainer wieder. Da herrscht momentan viel Euphorie und davon wollen wir uns nicht anstecken lassen. Waldkraiburg kommt mit Dampf, sie sind schwer auszurechnen. Geduld, an die taktischen Vorgaben halten und sich nicht anstecken lassen – das muss unser Plan sein.“