Islanders wollen letzten Schritt ins Finale machenEV Lindau braucht noch einen Sieg

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„Es ist eine alte Eishockey- Weisheit, dass der letzte Sieg in einer Playoff- Serie immer am schwersten zu erringen ist“, sagt EVL-Trainer Dustin Whitecotton, der sein Team in dieser Woche noch einmal intensiv auf den Gegner vorbereitet hat. Dabei werden die Lindauer auch weiterhin versuchen, ihr Überzahl- Spiel auf dem hohen Niveau der letzten Spiele zu halten. Aktuell liegen die Islanders bei einer Erfolgsquote von 40%, die sie auch im Halbfinale erreicht haben. In Unterzahl haben die Lindauer in beiden Spielen dagegen noch kein Tor hinnehmen müssen, zeigten sich gegenüber dem Viertelfinale stark verbessert. 

Dabei lassen sich die Islanders auch von der doch recht durchsichtigen Taktik des TEV, sich ganz kleinzureden nicht einlullen. Hier der kleine TEV, der nur mit Eigengewächsen arbeitet – dort der EVL, der Spieler aus aller Herren Länder verpflichtet hat. Ein billiger Versuch, den der Traditionsverein eigentlich gar nicht nötig hat, denn es ist doch schwer zu glauben, dass es bis ins bayrische Oberland noch nicht vorgedrungen ist, dass mancher Mensch, der keinen „deutschen“ Namen trägt, in einer anderen Region aufgewachsen sein kann und dort auch das Eishockey spielen lernte. Einer davon, Alex Katjuschenko, wird den Lindauern in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. „Seine Knieverletzung lässt einen Einsatz leider nicht mehr zu“, sagt Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart.

Gewarnt sind die Islanders auch aus der Erfahrung der Vergangenheit. Schon einmal gingen sie mit dem Vorsprung von 2:0 Siegen in das dritte Play- Off Spiel gegen den TEV Miesbach. 2015 boten sich beide Mannschaften im dritten Viertelfinale einen großen Kampf auf Biegen und Brechen. Der wurde erst in einem epischen Penaltyschießen entschieden, als Zdenek Cech und Alan Reader jeweils gleich viermal gegeneinander antraten. Am Ende traf Cech einmal mehr als Reader und schickte die Islanders durch diesen 3:2-Sieg in ihr erstes Bayernliga-Halbfinale. Es sollte nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum späteren Titel sein.

Nun stehen die Islanders zum dritten Mal in Folge in der Vorschlussrunde und wollen wieder das besondere Flair einer Endspiel- Serie spüren. Am liebsten natürlich sofort – wenn nötig aber auch mit der notwendigen Geduld. „Wir haben drei Chancen, diesen dritten Sieg zu erringen. Es liegt auf der Hand, dass wir ihn am Freitag holen wollen. Alleine auch um Miesbach nicht die Hoffnung zu geben, zurückkommen zu können und auch um uns im Idealfall mit ein paar freien Tagen zu belohnen“, sagt Schwarzbart. Gleichzeitig sind die Islanders aber darauf vorbereitet, zu leiden. Enge Spiele haben schließlich Tradition zwischen Lindau und Miesbach. Das wird am Freitag nicht anders sein.

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