Im Saisonendspurt will der DSC weiter punktenDeggendorfer SC

Im Saisonendspurt will der DSC weiter punktenIm Saisonendspurt will der DSC weiter punkten
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Im Wege stehen dabei die Erding Gladiators und der EC Peiting, den man am Sonntag (18.30 Uhr) zum Showdown erwartet. Für den nötigen Schub soll die Vertragsverlängerung von Jiri Otoupalik sorgen, der dem DSC die Zusage für eine weitere Spielzeit gab und den von den Verantwortlichen eingeschlagenen Weg weiter mitgehen will.

Jiri Otoupalik, der als akribischer Arbeiter bekannt ist, wird seine Mannschaft taktisch auf die beiden schweren Aufgaben einstellen. Auf dem Eis müssen es Litesov, Ortolf & Co. selbst richten, die Play-offs sind in Reichweite, einzig die Vorhersage der Platzierung nach der Hauptrunde gleicht einem Lotteriespiel. Zwischen Platz 5 (Peiting, 59 Punkte) und Rang 8 (Klostersee, 56 Punkte) liegen gerade einmal drei Punkte, im dichtgedrängten Mittelfeld sind die Teams aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Punkten wollen die Mannschaften daher alle. Schon allein, um nicht auf dem undankbaren 8. Platz zu landen, wo der übermächtige EHC Freiburg als Gegner in den Play-offs warten würde. Der DSC hält aber alle Trümpfe selbst in der Hand und muss nicht unbedingt auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Schon am Freitag in Erding (20 Uhr) will der DSC das Glück erzwingen und sich auswärts mit drei Punkten belohnen. Dazu bedarf es aber einer effektiveren Chancenverwertung, schon in Sonthofen verhinderte fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor etwas Zählbares. Hinzu kommt, dass Erding (10., 30 P.) selbst unter Zugzwang steht, denn Füssen und Weiden (beide 28 P.) wollen mit aller Macht das Heimspielrecht in den Play-downs an sich reißen. Schembri & Co. werden dem DSC daher sicher alles abverlangen. Am vergangenen Wochenende lieferten die Gladiators zwei beherzte Auftritte ab, mussten sich aber mit nur zwei Punkten begnügen. Dabei setzte sich vor allem Tory Allan mit einem Hattrick in Szene. In der Weißbierstadt hat sich der DSC schon immer schwer getan, doch in dieser Saison gab es schon einen 2:4-Sieg. Eine Wiederholung würde letzte Zweifel am Erreichen der Runde der letzten Acht beseitigen und der DSC könnte in den verbleibenden Partien befreit aufspielen. Stanislav Fatyka kann an diesem Wochenende jedoch nur zuschauen, denn vorsorglich wurde ihm ein Gips angelegt, nachdem ihn am vergangenen Sonntag ein Puck unglücklich erwischte.

Für das Heimspiel gegen Peiting trifft wohl der Begriff „Sechs-Punkte-Spiel“ mehr denn je zu. Ein Sieg vorausgesetzt, würde der DSC die Tür zu einer möglichst guten Ausgangsposition in den Play-offs ganz weit aufstoßen. Allerdings konnte man in dieser Saison gegen die Oberbayern noch nichts holen, alle drei Vergleiche gingen an die Sicinski-Truppe. Es versteht sich von selbst, dass der DSC im vierten Aufeinandertreffen nicht wieder den Kürzeren ziehen will. Die Brisanz in dieser Begegnung liegt ganz besonders in der Tabellenkonstellation, denn Peiting liegt gegenwärtig nur zwei Punkte vor dem DSC auf Platz 5 der Tabelle und hat am Freitag mit Sonthofen eine unbequeme Mannschaft zu Gast. Aus den letzten fünf Gastspielen holten sich die Oberbayern aber 13 von 15 möglichen Punkten und gewannen dabei bei den heimstarken Teams aus Klostersee und Selb. Der DSC ist also gewarnt, kann aber mit seiner Heimstärke wuchern, die nur durch Freiburg einen kleinen Kratzer bekam. Co-Trainer Christian Zessack lässt sich nicht in die Karten schauen, „man wolle an diesem Wochenende so viele Punkte wie möglich holen“, gibt er sich zurückhaltend. Zwar sind einige Spieler angeschlagen, aber im Saisonendspurt kann das Trainergespann sicherlich Kräfte mobilisieren.

Dass Jiri Otoupalik auch über die Saison hinaus hinter der Bande des DSC steht, erfreute nicht nur die Fans, damit will die Vereinsführung auch zu einer gewissen Kontinuität beitragen. „Jiri lebt für Eishockey, deshalb ist er genau der richtige Mann am richtigen Platz. Ihm gefällt es in Deggendorf und er will seine Arbeit bei uns gerne weiterführen. Wir sind mehr als zufrieden mit ihm, daher waren wir uns schnell über eine Fortsetzung unserer Zusammenarbeit einig“, gibt Vorstand Artur Frank einen Einblick in die gegenseitige Wertschätzung. Der DSC und Jiri Otoupalik, der bestens vernetzt ist, wollen zusammen den nächsten Schritt gehen. Mit dem Erreichen der Playoffs geht man auf alle Fälle in die richtige Richtung.

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