Im Powerplay das Match entschiedenMighty Dogs Schweinfurt

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Die ersten zwanzig Minuten können getrost übergangen werden, und nichts deutete in der bis zur ersten Pause ereignisarmen Partie darauf hin, dass ein hoher Sieg der Dogs dabei herausspringen würde. Anfang des zweiten Drittels vergab Dimitrj Litesov zunächst eine Großchance, als die linke Torhälfte völlig offen war, ihm aber der Puck über den Schläger rutschte. Der unermüdliche Alex Funk setzte nach, holte die Scheibe zurück, und diesmal klappte es. Kurz darauf dann die Szene, die letzten Endes star spielentscheidend war: Grafings Max Kaltenhauser erwischt Simon Knaup mit einem Check voll im Gesicht und wird mit einer Matchstrafe vom Eis geschickt. Der Schweinfurter Verteidiger, dem einige Zähne ausgeschlagen wurden, kann später weiterspielen.

Die fünfminütige Überzahl – kurze Zeit sogar gegen nur drei Gegner – nutzten die Mighty Dogs endlich einmal gut aus. Einen wuchtigen Apelis-Schuss konnte EHC-Goalie Morczinietz nur nach vorn prallen lassen, Vitali Stähle profitierte davon zum 2:0. Eine schnelle Kombination schloss wieder Litesov ab. Und gegen drei Klosterseer Feldspieler war Beppi Eckmair erfolgreich. Und kaum waren die Gäste wieder komplett, holte sich Valentin Scharpf die nächste Spieldauer ab und ließ sein Team weitere fünf Minuten in Unterzahl. Diesmal traf Kapitän Markus Koch von der blauen Linie. Wollte man kleinlich sein, müsste man bemängeln, dass die Dogs in diesen zweiten fünf Minuten längst nicht mehr so effektiv arbeiteten, um das Ergebnis noch höher zu schrauben. Da stellte sich vielleicht ein kleines Sättigungsgefühl ein, nachdem sie vorher vieles richtig gemacht hatten, öfter auch von hinten draufhielten und – auch von Wut getrieben – deutlich spürbar diese Tore wollten.

Klostersee kam aus der zweiten Pause durchaus nicht resigniert, sondern drehte noch mal energisch auf. Als nach gut zwei Minuten Michael Dorr das 5:1 markierte, erinnerte das die Dogs nachdrücklich daran, dass auch bei höherem Rückstand kaum ein Gegner in dieser Oberliga so leicht aufgibt. In der Tat versuchten sie jetzt, ihre nachlässig gewordene Deckungsarbeit wieder enger zu gestalten. Ein wunderbar gespielter Konter zum 6:1 machte dann alle Sorgen hinfällig. Die Hausherren beschränkten sich danach darauf, in der neutralen Zone das Spiel zu kontrollieren, die Gäste sahen nun auch ein, dass kein Stich mehr zu machen war. Der letzte Treffer war zugleich der erste für einen, der erst seine dritte Oberligapartie bestritt: Marvin Moch, der in der Statistik sein Tor allerdings zunächst an Ole Swolensky  abtreten musste.

Das Foul an Simon Knaup hatte seine Mannschaftskollegen ordentlich in Rage versetzt. Der Adrenalinschub erwies sich auf der sportlichen Ebene als sehr positiv. Daneben sorgte er auch dafür, dass sich in der Folge so manche Reibungsflächen boten. Dass nicht mehr daraus entstand als die bedeutungslose Zehnminutenstrafe für Alex Funk, war nicht zuletzt der Fürsorge der Kollegen zu verdanken, die in einer späteren Szene den übermäßig erhitzten Mikail Nemirovsky beruhigten. Dennoch könnte das Spiel die Dogs personell wieder schwächen: Ob Simon Knaup in Weiden auflaufen wird, ist momentan ebenso fraglich wie der Einsatz von Igor Filobok, der einen Schlag auf die Hand erhielt.

Tore: 1:0 (25.) Litesov (Filobok, Rindos), 2:0 (28.) Stähle (Apelis, Filobok/5-4), 3:0 (30.) Litesov (Apelis, Rindos/5-4), 4:0 (32.) Eckmair (Filobok, Nemirovsky/5-3), 5:0 (36.) Koch (Rindod, Feuerfeil/5-4), 5:1 (43.) Dorr, 6:1 (48.) Filobok (Stähle, Apelis), 7:1 (58.) Moch (Eckmair, Knaup J.). Strafen: Schweinfurt 8 + 10 (Funk), Klostersee 20 + 10 (Paderhuber) + 10 (Eberhardt) + 10 (D.Quinlan) + 20 (Kaltenhauser) + 20 (Scharpf). Zuschauer: 546.

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